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Silvesterfeier: Sicherheitsbereich am Mainufer: Böller müssen draußen bleiben

Von Polizei und Stadt rüsten an Silvester auf. Wie 2016/17 werden das nördliche Mainufer und der Eiserne Steg zum Jahreswechsel zum Sicherheitsbereich erklärt. Zugangskontrollen sollen vor Attacken oder Unfällen mit Feuerwerkskörpern schützen. Denn durch kommt nur, wer Böller und Raketen draußen lässt.
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Frankfurt. 

Der durch Betonsperren, Gitter und bewachte Zugänge geschützte Bereich wird ab Sonntag etwa dem entsprechen, wie er schon bei der vergangenen Silversterfeier eingerichtet war. „Wir haben den Sicherheitsbereich nur leicht vergrößert“, sagte Stadtrat Markus Frank (CDU) gestern bei der Vorstellung des Sicherheitskonzepts für die diesjährige Silvesternacht in der Innenstadt. Die Zone reicht am nördlichen Mainufer von der Untermainbrücke bis zur Alten Brücke und umfasst den Eisernen Steg.

Am besten ganz verzichten

Innerhalb dieses Bereichs herrscht zum Jahreswechsel ein Feuerwerksverbot, von dem nur Feuerwerkskörper der Kategorie 1 ausgeschlossen sind. Damit ist praktisch alles, was über Knallerbsen und Wunderkerzen hinausgeht, verboten. „Wir empfehlen, am besten ganz auf Feuerwerk zu verzichten“, sagte Frank. „Man steht dort auf dem Eisernen Steg einfach zu eng.“

Auch Rucksäcke, Taschen und größere Beutel dürfen nicht in den Sicherheitsbereich mit hineingenommen werden, erklärte Ordnungsamtsleiter Jörg Bannach. Rechtsgrundlage sei eine von Frank unterzeichnete Allgemeinverfügung. Überwacht wird das Taschen-, Böller- und Raketenverbot von Stadt- und Landespolizei sowie privatem Sicherheitsdienst. Sie kontrollieren an den vier Einlassstellen, drei auf der nördlichen Mainseite und eine im Süden, jeden Besucher.

Zahlreiche Betonsperren sind am Mainkai aufeinandergestapelt. Sie sollen in der Silvesternacht die Sicherheitszone rund um den Eisernen Steg abriegeln. Zusätzlich plant die Frankfurter Polizei mit zahlreichen Sicherheitskräften und Einlasskontrollen.
Sicherheitsmaßnahmen Städte rüsten zu Silvester auf

Die Frankfurter Innenstadt wird an Silvester noch stärker bewacht als vergangenes Jahr. Eine „hohe dreistellige Zahl“ an Beamten werde im Einsatz sein, sagte Polizeivizepräsident Walter Seubert. Zudem sollen Videokameras, Betonsperren und ein abgesperrter Sicherheitsbereich dabei helfen, Straftaten zu verhindern. Grund dafür sei eine „abstrakte hohe Gefährdungslage“, heißt es. Eine konkrete Anschlagsgefahr bestehe jedoch nicht.

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Die Polizei richtet eine mobile Wache zwischen Untermainbrücke und Eisernem Steg ein, um Bürgern als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Zudem wird die Weihnachtsmarktwache, Paulsplatz 9, besetzt sein. Neben allen sowieso geöffneten Polizeirevieren, etwa in der Zeil 33, Gutleutstraße 112 oder Offenbacher Landstraße 29, ist auch die Stadtpolizei in der B-Ebene der Hauptwache präsent.

Autoverkehr eingeschränkt

Zufahrtssperren aus Beton werden ab Samstagmorgen vor der Sicherheitszone aufgestellt. Autofahrer müssen daher Umwege einplanen. Der öffentliche Nahverkehr soll am Silvestersonntag noch bis 21 Uhr uneingeschränkt fahren. Erst danach kommt es auf einzelnen oberirdischen Linien zu Unterbrechungen. Die U-Bahn fährt hingegen die ganze Silvesternacht durch.

Schweres Geschütz hatte die Polizei in der Silvesternacht aufgefahren.
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Tonnenschwere Betonsperren, Polizei-Hundertschaften, Zugangskontrollen und Videoüberwachung: Die Frankfurter Innenstadt wird zum Jahreswechsel in eine Hochsicherheitszone verwandelt.

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