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Sie hat keine Angst vor Kitsch

Schauspielerin Margit Lieverz im Brautladen. Der kommt in ihrem neuen Film„3 Türken und ein Baby“ vor.	Foto: Menzel Schauspielerin Margit Lieverz im Brautladen. Der kommt in ihrem neuen Film„3 Türken und ein Baby“ vor. Foto: Menzel

So zart sie zunächst erscheint, so fest ist ihr Händedruck. „Ich bin auf starke Businessfrauen abonniert“, sagt Schauspielerin und Moderatorin Margit Lieverz über ihre Rollen. Die 34-Jährige aus dem Taunus stand schon als Ärztin, Anwältin oder wie aktuell beim Dreh von „3 Türken und ein Baby“ als Maklerin vor der Kamera. „Nur eine Leiche habe ich noch nicht gespielt, aber für Nintendo-Spiele gemodelt“, lacht sie.

Am Freitag fiel die letzte Klappe für die „3 Türken“-Kinokomödie, abends feierte das Filmteam im Szenetreff „Freitagsküche“. An ihren Dreh in einem Offenbacher Fabrikgebäude erinnert sich Lieverz mit Begeisterung, „ein Brautmodenladen war dort aufgebaut, ein weißes Meer an Kleidern hing herum, sehr realistisch.“ Als sie ihren Filmpartner Prashant Prabhakar („Stromberg – Der Film“), der einen Mietinteressenten für den Laden spielt, frühmorgens in der Maske traf, war großes Hallo. Man kennt sich seit Jahren. Ein Brautkleid braucht die Schauspielerin nicht mehr, sie ist seit zwölf Jahren glücklich verheiratet, hat eine achtjährige Tochter. Dennoch gerät sie im echten „Brautladen Frankfurt“, der für das Filmset alle Kleider zur Verfügung stellte, ins Schwärmen. „Mein Kleid hängt noch im Schrank, ich habe es später sogar für eine Rolle im Tatort Köln getragen. Heute würde ich mir aber ein romantischeres Modell kaufen, mit Spitze und richtig vielen Pailletten.“

Obwohl Lieverz schon als Kind vor Publikum auftrat, tanzte und sang, wurde sie auf Wunsch der Eltern zunächst Köchin und studierte dann Tourismusbetriebswirtschaft. „Mit der Schauspielausbildung erfüllte ich mir einen Traum“, sagt sie. Ihr Talent und natürliches Aussehen kommen an, gerade ist sie für eine Hauptrolle im Gespräch. Der Kinofilm wird nächstes Jahr in Frankfurt und Ungarn gedreht. „Mein Herz würde aber vollends aufgehen, wenn ich eine Rolle in einer Rosamunde-Pilcher-Verfilmung erhielte, das ist so herrlich romantisch. Ich habe keine Angst vor Kitsch.“ Ein bisschen Seeluft kann sie demnächst schon schnuppern, mit der Familie geht es an die wilde irische Küste.

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