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"Vorhof der Hölle": So beschreiben Frankfurter Rapper ihre Stadt

"Hier wächst Haschisch auf den Bäumen": Wenn Frankfurter Rapper ihre Stadt beschreiben, werden sie deutlich. Wir stellen prominente Zitate vor - von Haftbefehl und Hanybal, Caser Nova, Fuego Fatal und Azad.
Frankfurt. 

1. Vorhof der Hölle

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Azad – mit bürgerlichem Namen Azad Azadpour – ist ein deutscher Rapper mit kurdischer Abstammung aus Frankfurt. Azad ist einer der prominentesten Vertreter des Gangsta-Rap in Deutschland. In seinen Texten geht es häufig um Drogen, „Patte“ (Geld), Loyalität, Prostituierte und Auseinandersetzungen im Rapper-Milieu.

 

2. Kokainrauch steigt auf

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Haftbefehl - mit bürgerlichen Name Aykut Anhan – ist einer der bekanntesten und umstrittensten Vertreter eines vielsprachigen Gangsta-Rap. In seinen Texten mischt er die Sprachen Deutsch, Französisch, Türkisch, Englisch, Arabisch und Kurdisch durcheinander. In Haftbefehls Texten geht es oft um Kriminalität, Gewalt, Drogen und Prostitution. Haftbefehls Musik erscheint auf seinem eigenen Label Azzlackz.

 

3. Frankfurt ist eines der gefährlichsten Pflaster

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Die beiden Rapper Caser Nova und Fuego Fatal sind bislang vor allem im Frankfurter Untergrund unterwegs, über die Stadtgrenzen hinaus sind sie noch kaum bekannt. In ihren Texten zeichnen sie häufig ein düsteres Bild Frankfurts als einer Stadt, die von Gier und Kriminalität geprägt wird.

 

4. Kopfnuss in die Fresse

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Hanybal – bürgerlich Sascha-Ramy Nour – ist ein deutsch-ägyptischer Rapper aus Frankfurt, der bei Haftbefehls Label Azzlackz unter Vertrag steht. Angelegt an den „Azzlack Style“ rappt Hanybal über Kriminalität, Gewalt, Drogen und Prostituierte.

 

5. Hier wächst Haschisch auf den Bäumen

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Frankfurt – und besonders das Frankfurter Bahnhofsviertel – gilt seit Jahrzehnten als Brennpunkt der Drogenkriminalität im Rhein-Main-Gebiet. Junkies und Dealer prägen das Stadtbild; auch ein Großaufgebot der Polizei kann der anhaltenden Straßenkriminalität um den Hauptbahnhof offenbar nicht Herr werden. Mit dem Bild vom Haschisch, das auf Bäumen wächst, gibt Azad einen sarkastischen Kommentar auf diese Situation ab.

 

6. Kaiserstraße, FFM, Babylon

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Die Kaiserstraße gilt als Mittelpunkt des Bahnhofsviertels. Haftbefehl nennt im selben Atemzug Frankfurt – und die biblische Stadt Babylon, ein Sinnbild für Verrohung, Gewalt und Dekadenz. Der Offenbacher Rapper sieht Frankfurt – und besonders das Bahnhofsviertel – in unmittelbarer Nachfolge des alttestamentarischen Sündenpfuhls. Mit Babylon hat’s übrigens kein gutes Ende genommen.

 

7. Die Hauptstadt des Verbrechens

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Frankfurt ist eine Stadt der Gegensätze. Stadt der Freude, aber auch Stadt des Verbrechens. Die Frankfurter Rapper Caser Nova und Fuego Fatal reißen diese Kontraste in wenigen Versen auf. Frankfurt ist verwirrend, chaotisch, vielschichtig. Wie Deutschrap.

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