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Blick ins Archiv: So schlimm ist Freitag, der 13., wirklich

Unglückstag oder nicht? „Freitag, der 13.“ lässt nicht nur Abergläubische ein wenig nervös werden. Doch passiert bei dieser Konstellation wirklich mehr Schlimmes? Wir haben ins Archiv geschaut.
Ein Pechtag? Foto: Robert Schlesinger Ein Pechtag? Foto: Robert Schlesinger
Frankfurt. 

Umgestoßene Salzstreuer, schwarze Katzen, die den Weg kreuzen oder zerbrochene Spiegel: Der Aberglaube ist in den Köpfen vieler, vor allem westeuropäischer Menschen tief verankert. Doch richtig dicke kommt es für die meisten am Freitag dem 13. Dabei sei ihnen gesagt: So schlimm ist der gar nicht.

Insgesamt 18 mal fiel in den vergangenen zehn Jahren ein Freitag auf den 13. des Monats. Heute ist es auch wieder soweit und der nächste vermeintliche Unglückstag folgt bereits im Juli. Wirklich bange muss einem davor aber nicht sein. Eine Aufzählung:

  Freitag, 13. Februar 2009 : Ein 68 Jahre alter Mann, der die Einnahmen seines Restaurants gerade zur Bank bringen will, wird ausgeraubt. Auf der Ambiente-Messe stellen Zollbeamte 351 Plagiate sicher und in einem ICE-Zug im Hauptbahnhof werden mehrere Scheiben zerstört und Nothammer gestohlen.

  Freitag, 13. Juli 2012: Eine Unfallserie legt den Morgenverkehr rund um das Frankfurter Nordwest-Kreuz fast komplett lahm.

  Freitag, 13. September 2013: In Eckenheim wird ein Pizzabote überfallen, nachdem die Räuber selbst bestellt hatten. In Sachsenhausen wird eine Parkbank in die Luft gesprengt, eine Krankenpflegerin von einem Patienten mit einer Spielzeugwaffe bedroht.

  Freitag, 13. Februar 2015: Unbekannte sprengen einen Zigarettenautomat in der B-Ebene der S-Bahn-Haltestelle Ostendstraße auf. Das Computersystem des Tierschutzvereins Schwalbach und Frankfurt-West wird geknackt – an rund 1300 dort abgespeicherte E-Mail-Adressen geht eine gefälschte Nachricht. Der Inhalt: Die Tierheim-Leiterin sitze in Limassol (Zypern) fest, weil ihr eine Tasche mit Geld und Dokumenten gestohlen worden sei und bitte um Hilfe.

  Freitag, 13. Mai 2016: Am Rande von Niederursel stößt ein Golf mit einer U-Bahn zusammen. Starkregen flutet Keller und stört den Bahn- und Flugverkehr massiv. Davon betroffen sind auch die Fußballer der Eintracht. Ihr Flug zum letzten Auswärtsspiel in Bremen wird gestrichen. Mit mehrstündiger Verspätung kommen sie dennoch los – und verlieren am nächsten Tag prompt mit 0:1 die Relegation.

  Freitag, 13. Januar 2017: Sturmtief Egon wütet mit 120 km/h über Hessen, lässt Bäume auf Autos und Bahnstrecken stürzen. Hunderte Flüge fallen aus.

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