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360-Grad-Bilder: So sieht es im Kernkraftwerk Biblis aus

Hier fanden kontrollierte Kernspaltungen von radioaktivem Uran-235 statt. Mit unseren 360 Grad-Bildern nehmen wir Euch mit in eines der Reaktorgebäude und das Maschinenhaus des stillgelegten Kernkraftwerks Biblis.
Nasslagerbecken im Reaktorgebäude Foto: Markus Künzel Nasslagerbecken im Reaktorgebäude
Frankfurt/Biblis. 

Imposant ragen die 80 Meter hohen Kühltürme des Kernkraftwerks Biblis in den Himmel, daneben eine der zwei großen, weißen und kuppelförmigen Kraftwerksblöcke mit jeweils einem Maschinenhaus. In Block A geht es jetzt rein, denn hier befindet sich das Wichtigste: Der Druckwasserreaktor.

Kernkraftwerk Biblis Bild-Zoom Foto: Markus Künzel
Kernkraftwerk Biblis

Wer auf das Gelände des Kernkraftwerks möchte, sollte Zeit mitbringen, denn bevor ein Fuß daraufgesetzt werden darf, stehen mehrfache Sicherheitskontrollen an. Ähnlich wie am Flughafen werden im Eingangsbereich Ausweise kontrolliert und Körperkontrollen durchgeführt.

In den stark geschützten Kontrollbereichen im Reaktorgebäude sind die Sicherheitsmaßnahmen noch höher. Alle elektronischen Geräte und Kleinteile müssen abgegeben und ausgemessen werden. Die Kleidung wird aus und ein orangener Ganzkörper-Overall angezogen. Mit Schutzhaube, Helm und Handschuhen, plus dreifachen, teils vierfachen Überzieher für Schuhe wird für ausreichend Schutz vor radioaktiver Strahlung gesorgt. Dazu kommt noch ein Dosimeter, ein Messgerät, das radioaktive Strahlung misst.

Brennstoffe lagern in Castor-Behältern

Im Block A wurde von 1974 bis 2011 durch Kernspaltung Strom produziert. Die Abschaltung erfolgte kurz nach den Reaktorunfällen in Fukushima, im März 2011. Seit Sommer 2017 befindet sich das Kernkraftwerk Biblis im Restbetrieb. Dennoch gelten die gleichen Sicherheits- und Schutzanforderungen wie zu Betriebszeiten.

Ihr seht hier die 21 Meter Ebene im Reaktorgebäude, welche sich direkt über dem Druckwasserreaktor befindet. Von hier aus ist auch das 14 Meter tiefe Nasslagerbecken zu erkennen, gefüllt mit 1.500 Kubikmeter destilliertem Wasser. Dort befanden sich die Brennelemente.

Auf der nächsten Seite seht ihr das Maschinenhaus

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