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Schnelle Zeiten möglich: So verläuft die Strecke beim Frankfurt-Marathon

Gestern ist die Strecke für den Frankfurt-Marathon vorgestellt worden. Das Ziel: Schnelle Laufzeiten zu ermöglichen.
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Frankfurt. 

Eine Marathonstrecke zu planen, ist wie puzzeln – es ist knifflig. Ziel für die Streckenplaner des Frankfurt-Marathon ist, dass die Sportler ihn schnell laufen können. Daran will sich Strecken-Chef Dieter Bremer messen lassen. Schon jetzt ist der Marathon in der Mainmetropole nach Berlin und London der drittschnellste der Welt. Das macht ihn attraktiv. Schließlich setzen sich die meisten Läufer Zielmarken, innerhalb derer sie die 42,195 Kilometer schaffen wollen.

Kurven sind schlecht

Für viele Amateure ist etwa die Vier-Stunden-Marke wichtig. Die Spitzenläufer messen sich am Weltrekord. Der liegt bei 2:02:57 Stunden und wurde 2014 vom Kenianer Dennis Kimetto in Berlin aufgestellt. Nur vier Minuten langsamer war 2016 sein Landsmann Mark Korir in Frankfurt. Ob der Rekord von einem der 15 000 erwarteten Läufer geknackt werden kann, liegt auch am Streckenverlauf. „Kurven sind beispielsweise schlecht“, sagte Bremer, als er gestern die Route für den 29. Oktober vorstellte. Enge Kurven bremsen, doch auch weite Kurven sind ein Problem. Kann ein Sportler im dichten Läuferfeld nicht die Ideallinie laufen, wird seine tatsächliche Strecke länger.

So ganz kann Bremer das aber nicht vermeiden. Vom Startpunkt an der Messe aus werden die Athleten einen Schlenker um die Taunusanlage machen und dann über die Friedrich-Ebert-Anlage zur Bockenheimer Warte gelangen. Dann geht es wieder in die Innenstadt, vorbei an der Alten Oper, über Umwege zur Hauptwache, zum Eschenheimer Turm, wieder zur Alten Oper und über den Reuterweg zum Campus Westend. Entlang der Eschenheimer Landstraße kommen die Läufer erneut am Eschenheimer Turm vorbei und über die Alte Brücke werden sie die Innenstadt verlassen. Dass die Läufer bestimmte Punkte mehrmals passieren, erschwere zwar die Planung, sagt Bremer. Für die Sportler habe es aber einen Vorteil: An solchen Stellen sammelten sich viele Zuschauer, die die Läufer anfeuerten.

Nur 46 Höhenmeter

Nach der Alten Brücke führt die Strecke nach Niederrad und mit wenig Kurven durch Goldstein und Schwanheim. Bei der Auffahrt zur Schwanheimer Brücke erwartet die Sportler der steilste Anstieg der Strecke. Insgesamt seien es nur 46 Höhenmeter – auch ein Grund, warum der Frankfurter Marathon so schnell gelaufen werden könne.

Nach einem fünf Kilometer langen Abstecher durch Höchst und Nied kommen die Sportler auf die längste Gerade der Route: Die Mainzer Landstraße. „Alle 500 Meter organisieren wir hier Streckenfeste, um Zuschauer anzuziehen“, sagt Bremer. Die letzten zähen Kilometer führen wieder durch die Innenstadt und die jubelnde Menge. Die treibt die Läufer voran – und vielleicht zum Weltrekord.

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