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Sturmschäden: Spielvereinigung Oberrad läuft nach der Winterpause die Zeit davon

Von Seit dem Sturmtief am 5. Januar ist der Kunstrasenplatz der Spvgg Oberrad nicht mehr bespielbar. Ein umgefallener Baum zerstörte den Fangzaun und riss Löcher in den Boden. Ob der Platz bis zum ersten Heimspiel am 23. Februar wieder bespielbar ist, ist unklar.
Als Sturmtief „Friederike“ über Frankfurt zog, fiel ein Baum um und beschädigte Zaun und Kunstrasen. Ob der Schaden bis zum Heimspiel am 23. Februar behoben ist, ist unklar. Als Sturmtief „Friederike“ über Frankfurt zog, fiel ein Baum um und beschädigte Zaun und Kunstrasen. Ob der Schaden bis zum Heimspiel am 23. Februar behoben ist, ist unklar.
Oberrad. 

Der Spvgg Oberrad läuft die Zeit davon. Am 23. Februar steht eigentlich das erste Heimspiel nach der Winterpause des Tabellenführers in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West an – Gegner ist die FG Seckbach. Ob das Spiel aber tatsächlich auf dem heimischen Kunstrasenplatz der Oberräder an der Beckerwiese ausgetragen werden kann, steht in den Sternen. Denn die 2014 eingeweihte Spielfläche ist seit 5. Januar, als ein Sturmtief über Frankfurt fegte, unbenutzbar. Ein großer Baum fiel durch den Fangzaun auf den Kunstrasenplatz und riss mehrere Löcher in den Boden.

„Wir können nur die Hälfte, vielleicht drei Viertel des Platzes wirklich nutzen. Das ist eine Katastrophe“, sagt Mario di Falco, sportlicher Leiter bei der Spielvereinigung. Zumindest der Baum sei mittlerweile vom Grünflächenamt entfernt worden, nachdem er in Einzelteile zerlegt worden war. Die Löcher sind jedoch geblieben und stellen schlichtweg eine Verletzungsgefahr dar.

Rund 30 Mannschaften spielen aktuell bei der Spvgg Oberrad, die mit dem geschrumpften Platzangebot zurecht kommen müssen. Das stellt den Verein vor eine große Herausforderungen. Zwar könne auch die Sportanlage Gerbermühle in Sachsenhausen benutzt werden, sagt di Falco. Allerdings gebe es dort lediglich einen Rasen- und einen Hartplatz, die bei schlechten Witterungsverhältnissen gesperrt seien. Und das war in den vergangenen Wochen eigentlich täglich der Fall.

Mehr als fünf Grad nötig

Das schlechte Wetter hindert das Sportamt bislang daran, den Schaden am Kunstrasenplatz beheben zu lassen. „Wir haben eine Firma beauftragt, die braucht aber gutes und kein Regenwetter um loslegen zu können“, betont Marcus Benthien, Abteilungsleiter Sportplätze und Stadien im Sportamt, dass für die Arbeiten allerdings mehrere Tage, schätzungsweise drei, und trockenes Wetter vonnöten sei. So wie in den vergangenen Tagen. „Wir hatten schon gehofft, dass die Firma dann loslegt. Aber wir sind sicher nicht der einzige Auftraggeber“, kann er deswegen auch keinen genauen Termin nennen, wann der Kunstrasenplatz wieder bespielbar sein wird.

„Das Wetter macht uns derzeit eben einen Strich durch die Rechnung“, sagt Mario di Falco, der sich mittlerweile selbst mit der von der Stadt beauftragten Firma in Verbindung gesetzt hat. Durchgängig seien Temperaturen über fünf Grad notwendig, heißt es dort. „Das sind technische Fakten, gegen die wir uns leider nicht wehren können“, sagt der sportliche Leiter.

Trotzdem renne dem Verein die Zeit davon, um den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. So mussten bereits die Testspiele gegen Königsstein und Türk Gücü Friedberg auf einem anderen Platz ausgetragen werden – gekickt wurde an der Eichenstraße in Griesheim.

Niemals aufgeben

Sollte der Kunstrasen zum 23. Februar nicht repariert sein, droht ein Heimspiel auf neutralem Gelände. „Wir stehen in engem Kontakt mit Kreisfußballwart Rainer Nagel, der uns für diesen Fall einen Ausweichplatz benennt. Das wäre aber eine Katastrophe, weil es kein Heim-, sondern ein Auswärtsspiel wäre“, so di Falco. Man sei optimistisch und zugleich skeptisch. Aber als Sportler besitze man eine wichtige Eigenschaft: niemals aufzugeben.

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