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Parkour-Workshop des Riedberger SV: Springend über Tische und Bänke

Von Der Riedberger SV schlägt neue sportliche Wege ein. Mit einem Parkour-Workshop will der mit eineinhalb Jahren recht junge Verein sein Programm erweitern und noch mehr Mitglieder locken. Kommt der Trendsport bei ihnen gut an, soll er regelmäßig angeboten werden.
Spektakuläre Sprünge sind typisch für Parkour. Spektakuläre Sprünge sind typisch für Parkour.
Riedberg. 

Gabriele Nagel wird es sich nicht nehmen lassen und selber am Parkour-Workshop teilnehmen. Das ist für die Vorsitzende des Riedberger SV (RSV) nicht nur Ehrensache. Vielmehr möchte sie selber erleben, warum dieser Sport in den vergangenen Jahren immer mehr zum Trend geworden ist. „Auf den ersten Blick macht es einer Mutter Angst, welch spektakuläre Sprünge dort hingelegt werden. Aber meine Söhne waren sofort hin und weg, als ich ihnen davon erzählt habe“, sagt Nagel.

Menschen, die in Jogginghosen durch Parkhäuser und über Tischtennisplatten rennen und springen – das ist Parkour. Aus Frankreich stammt der Trendsport, bei dem möglichst effizient die Strecke zwischen zwei Orten zurückgelegt werden soll. Und das ganz ohne Hilfsmittel, sondern nur mit der eigenen Muskelkraft. Objekte, die überwunden werden müssen, finden sich vor allem in Städten reichlich: ob Treppengeländer, Mauern oder Parkbänke. Es gibt fast nichts, was den Sportlern im Wege steht.

Gabriele Nagel Bild-Zoom Foto: Leonhard Hamerski
Gabriele Nagel

Nun hält Parkour eben auf dem Riedberg Einzug – dank des Engagements des RSV. „Eine Umfrage bei unseren Mitgliedern hat ergeben, dass dieser Sport besonders gefragt ist. Wir haben alles versucht und den Wunsch in die Tat umgesetzt“, sagt Nagel.

Angebot breiter fächern

Organisiert wird der Workshop in Kooperation mit der TSG Nordwest. Die TSG ist nicht der erste Verein, mit dem der RSV zusammenarbeitet, um sich noch breiter aufstellen zu kennen. „Das ermöglicht uns ein vielfältigeres Angebot und die Chance auf mehr Hallen, in denen wir unsere Kurse anbieten können. Denn eine eigene Sportanlage haben wir ja immer noch nicht“, erklärt die Vorsitzende.

Daniel Stang wird den zweistündigen Parkour-Workshop leiten. Das ist für den 29-Jährigen sein tägliches Brot. Seit 2007 arbeitet er als Trainer, hat eine kleine Agentur für Parkour und Freerunning geleitet und sich vor einem Jahr selbstständig gemacht. Während es ihn zum Training an die frische Luft zieht, wird der Workshop in der Halle angeboten. Weil es sicherer ist.

„Draußen wartet der harte Asphalt, drinnen gibt es weiche Matten“, steht für Stang die Sicherheit an oberster Stelle. Diese Einstellung unterstützt Gabriele Nagel, schließlich soll bei den ersten Parkour-Versuchen niemand verletzt werden. „Vor allem die Kinder müssen erst einmal lernen, wie sie sich richtig bewegen. Erwachsene haben ein ganz anderes Sicherheitsgefühl, sie beginnen vorsichtiger“, ist sie sich sicher.

Zudem habe das Training in der Halle zwei entscheidene Vorteile: Aus Kisten, Bänken und Matten können man nicht nur den städtischen Raum nachbauen. Vor Regen brauche man sich dort sicher nicht zu fürchten. „Wenn der Workshop gut ankommen, dann wollen wir Parkour regelmäßig etablieren. Und dann geht es sicher auch mal nach draußen“, verspricht Nagel.

Von Klein bis Groß

Mitmachen kann übrigens jeder, der sich fit genug fühlt. Acht Jahre alt sollten die jüngsten Teilnehmer mindestens sein, nach oben sind aber keine Grenzen gesetzt. Mitgebracht werden muss nicht viel: stabile Hallenschuhe, bequeme Kleidung und gute Laune.

 

Anmeldungen für den Workshop am Samstag, 25. März, in der Turnhalle der Marie-Curie-Grundschule, Graf-von-Stauffenberg-Allee 55, werden über die E-Mail-Adresse kontakt@riedberger-sv.de angenommen.

 

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