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Warum das Teilen auf der Straße nützlich ist: Stadt Frankfurt beteiligt sich zum elften Mal an der Europäischen Mobilitätswoche

Mit einem Familientag auf dem Alten Flugplatz Bonames feiert die Stadt Frankfurt die Europäische Mobilitätswoche. Sie ist zum elften Mal mit von der Partie, wenn sich in über 2000 europäischen Kommunen alles um das Thema Mobilität dreht.
Carsharing ist aus einer Großstadt wie Frankfurt nicht mehr wegzudenken. Der Anbieter „car2go“ startete am Main mit einer Flotte von 250 „Smart fortwo“-Fahrzeugen. Die kleinen Flitzer bestimmen längst das Straßenbild mit. Carsharing ist aus einer Großstadt wie Frankfurt nicht mehr wegzudenken. Der Anbieter „car2go“ startete am Main mit einer Flotte von 250 „Smart fortwo“-Fahrzeugen. Die kleinen Flitzer bestimmen längst das Straßenbild mit.
Bonames. 

„Beim aktuellen Motto ,Gemeinsam nutzen’ denkt heute jeder an Car- oder Bike-Sharing“, erklärt Frankfurts Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) zur Mobilitätswoche. „Dabei ist das Teilen (Sharing) in Frankfurt schon seit fast 180 Jahren alltäglich – seit anno 1839 die erste Pferdeomnibuslinie ihren Betrieb aufnahm.“

Im Jahr 2016 haben die Frankfurter die städtischen U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse für weit über 200 Millionen Fahrten gemeinsam genutzt, so der Dezernent. „Der Nahverkehr verzeichnet seit Jahren enorme Zuwächse, ebenso nimmt der Fahrradverkehr in den innerstädtischen Vierteln zu, während der Autoverkehr abnimmt“, nennt Oesterling jüngste Ergebnisse der städtischen Verkehrszählung.

Autos, Busse, Bahnen und Fahrräder gewährten ein Miteinander, das unterschiedlichste Mobilitätsbedürfnisse abdecken könne. Im Zusammenwirken aller Verkehrsmittel zeigten sich die jeweiligen Vorteile am besten. Dieser Maxime folgt laut Oesterling auch das von der städtischen Nahverkehrsgesellschaft Traffiq organisierte Frankfurter Programm zur Mobilitätswoche. Es biete viele dezentrale Veranstaltungen besonders am Familientag und Mobilität in allen Facetten auch zum spielerischen Ausprobieren.

Der Familientag findet am kommenden Sonntag, 17. September, von 11 bis 18 Uhr auf dem Alten Flugplatz in Bonames statt. Er ist zu Fuß, per Fahrrad und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar: Von der U-Bahn-Station Kalbach mit der U 2 und U 9. Ab der Bushaltestelle Nordpark mit der Linie 27 sind es etwa zehn Minuten zu Fuß. Es gibt dort auch einige Autoparkplätze.

Gestaltet wird das Programm in Bonames mit Partnern wie etwa dem Auto Club Europa (ACE), dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), Car-Sharing-Anbietern, der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) oder der Verkehrswacht. Die IVM GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt / Rhein-Main) präsentiert ihren Radroutenplaner und ihr betriebliches Mobilitätsmanagement. Das Netzwerk „Nachhaltig lernen in Frankfurt“ bietet einen Nachhaltigkeitsparcours. Dazu findet eine Kanutour auf der Nidda statt. Für Unterhaltung sorgen der artistische Komiker Arthur und die Trampolin-Show der „Flying Bananas“. Flankiert wird der Familientag durch weitere Veranstaltungen im Laufe der Mobilitätswoche: Park(ing) Day, Führungen durch die Innenstadt oder den Anlagenring, einen Spaziergang zum Thema Klimaschutz, das Gestalten von Einkaufstaschen und Frühstücksbrettchen oder einen ungewöhnlichen Klimagourmet-Lunch auf Schienen.

Das Programmheft

Infos zur Europäischen Mobilitätswoche in Frankfurt stehen im Programmheft, das es in der Mobilitätszentrale „Verkehrsinsel“ an der Hauptwache gibt oder online auf der Website der Traffiq.

(red)
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