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Messe: Stadt Frankfurt stellt Immobilienprojekte in München vor und sucht neue Ideen

Die Expo Real ist Europas größte Immobilienmesse, dieses Jahr haben sich gut 42 000 Teilnehmer angemeldet. Mit dabei sind auch Vertreter aus Frankfurt. Sie hatten eine Überraschung im Gepäck.
Am Frankfurt-Stand auf der Expo Real in München: Jan Schneider (von links), Markus Frank, Mike Josef und Oliver Schwebel. Am Frankfurt-Stand auf der Expo Real in München: Jan Schneider (von links), Markus Frank, Mike Josef und Oliver Schwebel.
Frankfurt. 

Pünktlich um zehn Uhr haben Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU), Planungsdezernent Mike Josef (SPD) sowie Bau- und Liegenschaftsdezernent Jan Schneider (CDU) den diesjährigen Auftritt der Stadt auf der Expo Real in München. Ein besonderes Highlight ist die Präsentation des DFB-Pokals, welcher auf dem Frankfurter Stand ausgestellt wird. Dank der Unterstützung durch die Frankfurter Eintracht konnte dieser die Reise nach München antreten.

In bewährter Tradition eröffnete die Stadt mit dem F.A.Z. Immobilienforum ihre diesjährige Präsenz in München. Unter der Fragestellung, wie Kommunen mit steigenden Bodenpreisen umgehen und ob eine neue Bodenpolitik in den wachsenden deutschen Großstädten von Nöten ist, diskutierten die Stadträte Frank und Josef mit Vertretern aus München, Wiesbaden und Münster über unterschiedliche Ansätze für eine sozialverträgliche Bodenpolitik. Hierbei fiel vielfach der Begriff „sozialgerechte Bodennutzung“ (SoBoN). Stadtrat Josef betonte in seinen Ausführungen, dass es wichtig sei, „Investitionen zu lenken. Nur Wohnungsbau zu betreiben, löst das Problem von Großstädten wie München oder Frankfurt nicht. Es kommt auch darauf an, welche Wohnungen gebaut werden. Schließlich benötige man in den neuen Quartieren und Stadtteilen auch die notwendige Infrastruktur wie Schulen, Kitas oder ähnliches“.

Im zweiten Panel am Montagvormittag diskutierte Wirtschaftsdezernent Frank über den Erfolg eines Standortmanagements für Industrie- und Gewerbegebiete am Beispiel des nachhaltigen Gewerbegebietes Fechenheim-Nord und Seckbach: „Das Standortmanagement im nachhaltigen Gewerbegebiet hat erfolgreich gezeigt, dass bestehende Gewerbegebiete in eine positive Entwicklung geführt werden können, wenn es gelingt, das Vertrauen der Unternehmen vor Ort zu gewinnen. Hierzu ist ein strategisches Standortmanagement ein hervorragendes Mittel. Schließlich gilt es trotz der massiven Nachfrage nach Wohnungsbauflächen, bestehende Gewerbeflächen zu sichern und Potenziale für neue Gewerbegebiete zu identifizieren“, sagte Frank.

Die Suche nach geeigneten Grundstücken für den Bau neuer Schulen steht für Stadtrat Schneider im Mittelpunkt der Gespräche auf der Messe. „Wegen des Mangels an verfügbaren Flächen kann die Zusammenarbeit mit privaten Partnern für uns sehr hilfreich sein“, sagt der Dezernent für Bau und Immobilien. Er informiert sich außerdem an den Ständen anderer Großstädte, wie diese die Herausforderungen wachsender Schülerzahlen bewältigen.

Der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung zeigte sich begeistert über das massive Interesse an den Frankfurter Immobilien-Projekten. Bereits im Vorfeld der Messe gab es eine sehr hohe Nachfrage nach Standpartnerschaften: „Neben den langjährigen Premium-Pluspartner wie Frankfurter Sparkasse, Groß & Partner, Tishman Speyer, German Estate Group, Pecan Development, Fraport AG, SwissLife und die DIC Asset, dürfen wir in diesem Jahr erstmalig die Frankfurter Volksbank auf unserem Stand begrüßen“, sagte Oliver Schwebel.

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