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Stadt unterstützt Synagogen-Projekt

Rödelheim. 

Die Finanzierungslücke der Initiative „Synagoge Rödelheim“, die den Platz der ehemaligen Synagoge in Rödelheim umgestalten und als Gedenkstätte herrichten möchte, wird von der Stadt gefüllt. Bürgermeister Olaf Cunitz (Grüne) hat nun zugesagt, fehlende Mittel beizusteuern. „Ich finde es großartig, dass ein breites Bündnis von Vereinen, Initiativen und Kirchengemeinden die Synagoge wieder im Stadtteil sichtbar machen will“, sagt der Bürgermeister.

Rund 32 000 Euro kostet das Projekt, 10 000 Euro kommen vom Ortsbeirat, für den Restbetrag sammelt die Initiative Spenden. „Sollte die gesammelte Summe nicht ausreichen, geben wir den Rest aus Mitteln des Planungsdezernats dazu“, verspricht Cunitz.

Das jüdische Gotteshaus lag im Rödelheimer Inselgässchen, direkt am Brentanopark und in unmittelbarer Nähe zur Nidda. In der Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde sowohl das etwa rund 100 Jahre alte Gebäude geschändet als auch die 700-jährige Geschichte der Juden in Rödelheim abrupt und gewaltsam beendet. Durch eine Pflasterung soll die Synagoge sichtbar gemacht werden. Darin soll das 1979 aufgestellte Mahnmal integriert werden. Betonquader sollen das Ensemble gliedern und die ehemaligen Sitzbänke darstellen. Weitere Infos zu dem Projekt finden sich unter www.synagoge-roedelheim.de im Internet.

(pia)
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