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Der Weg zum Riederwälder Stadtteilcafé soll sicherer werden: Stolperfallen am Bunker

Der etwas abseits gelegene Platz vor dem Bunker in der Schäfflestraße ist in einem schlechten Zustand. Er muss dringend saniert werden, fordern die SPD und der Vereinsring.
Löcher im Asphalt prägen das Bild auf dem Weg zum Bunker. Foto: Leonhard Hamerski Löcher im Asphalt prägen das Bild auf dem Weg zum Bunker.
Riederwald. 

Der kleine Stichweg, der zwischen der Kita des Vereins Kids Riederwald und dem Erich-Mühsam-Haus von der Schäfflestraße abzweigt, endet in einem kleinen Platz vor dem alten Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Schlaglöcher zieren den Asphalt, was vor allem nachts zur Gefahr werden könne, sagt Raven Kirchner, Vorsitzender der SPD im Riederwald und Mitglied im Ortsbeirat 11. „Inzwischen beschweren sich auch einige Anwohner.“ Die Stadt und der Bund, dem der Bunker und ein Teil des Vorplatzes gehören, fordert er daher auf, Platz und Weg zu sanieren – und hat für die kommende Ortsbeiratssitzung einen entsprechenden Antrag formuliert. „Aus unserer Sicht sind Weg und Platz zurzeit nicht verkehrssicher.“

Weg ist für Alte beschwerlich

„Der Platz und der Weg zum Bunker sind leicht abschüssig. Durch den schlechten Zustand ist es vor allem für Ältere beschwerlich, hier entlang zu laufen“, sagt Kirchner. Das sei vor allem ärgerlich, weil der Weg zum neuen Stadtteilcafé im Heinz-Ziemer-Haus auch über den Bunker-Vorplatz führt. Das Café liegt in einer kleinen Grünanlage zwischen Schäffle- und Rümelinstraße und hat sonntags geöffnet. Betrieben wird es von Ehrenamtlichen aus der Stadtteil. „Es wird gut besucht und soll ein Treff für alle Riederwälder werden.“ Dazu müsse es für jeden gut erreichbar sein.

Dass der Platz vor dem Bunker dringend saniert werden müsse, findet auch der Vorsitzende des Vereinsrings Riederwald, Peter Fritz. „Wir feiern hier jedes Jahr unseren Weihnachtsmarkt. Auch die Kinder der Kita spielen hier.“ Die Frankfurter Karnevalsgesellschaft FKG Narhalla, deren Vorsitzender Peter Fritz ist, feiert hier ihr Hoffest. Die Narren haben im Bunker auch ihr Vereinsheim.

Unangenehm mache den Gang über den Platz auch, dass nun die dunkle Jahreszeit beginne – und dass Platz und Weg zum Heinz-Ziemer-Haus nicht sehr gut beleuchtet seien, sagt Kirchner. Er könne zwar verstehen, dass der Bund sich zurzeit nicht sehr über den ihm gehörenden Teil des Platzes vor dem Bunker kümmere, so Kirchner. Denn die Stadt Frankfurt will der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die die Liegenschaften des Bundes verwaltet, mehrere Bunker im Paket abkaufen.

Den Bunker schnell kaufen

„Deshalb ist es wichtig, dass die Stadt die Bunker schnell erwirbt. Dann ist sie allein für den Zustand des Platzes zuständig und setzt ihn hoffentlich bald instand“, hofft Kirchner. Das bringe auch Planungssicherheit für die Vereine, die den Bunker nutzen.

Der Kauf des Bunker-Pakets sei nahezu abgeschlossen, sagt Barbara Brehler-Wald, Referentin des Bau- und Immobiliendezernenten Jan Schneider (CDU). „Dass wir die Bunker kaufen, ist sicher. Es geht nur noch um Details.“

Eine grundlegende Sanierung des Vorplatzes plane die Stadt zurzeit nicht, erklärt die Leiterin des Straßenbauamts, Michaela Kraft. Die Schäfflestraße werde zwar 2017 saniert und umgestaltet – der etwa abseits liegende Platz vor dem Bunker aber nicht. „Wir haben aber ein Auge auf den Platz und sorgen für einen verkehrssicheren Zustand.“

 

Der Ortsbeirat 11 (Fechenheim, Riederwald, Seckbach) tagt am Montag, 10. Oktober, ab 19.30 Uhr in der evangelischen Glaubenskirchengemeinde, Fuldaer Straße 20.

 

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