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Planänderungsverfahren: Straßenbaubehörde erörtert Einwände gegen Riederwaldtunnel

Der Bau des geplanten Riederwaldtunnels in Frankfurt kommt in dieser Woche einen Schritt voran: Morgen (10. September, 9.30 Uhr) beginnt die Erörterung zum Planänderungsverfahren.
Blick auf die Großbaustelle am Autobahndreieck Erlenbruch an der Frankfurter Ostumgehung A 661. Foto: Arne Dedert Blick auf die Großbaustelle am Autobahndreieck Erlenbruch an der Frankfurter Ostumgehung A 661.
Frankfurt. 

Bei den Erörterungen bespricht die Straßenbaubehörde Hessen Mobil mit den Kritikern des umstrittenen Projekts deren Einwände gegen die bestehenden Pläne und sucht nach gemeinsamen Lösungen. Wie das zuständige Regierungspräsidium in Darmstadt mitteilte, liegen insgesamt zwölf Stellungnahmen von Behörden und fast 700 Einwände von Bürgern vor. Diese fürchten unter anderem eine drastische Verkehrszunahme und damit mehr Lärm im Osten der Stadt.

Der 1100 Meter lange Tunnel soll die Lücke zwischen den Autobahnen 66 und 661 schließen. Seit 1985 gehört das Projekt zu den verkehrspolitischen Dauerbrennern, mehrfach wurden die Pläne geändert. Mit dem Bau kann nach derzeitigem Stand frühestens Ende 2019 begonnen werden. Der Tunnel soll die Bewohner in den Stadtteilen Bornheim und Riederwald von Verkehrslärm entlasten. Dort stauen sich täglich rund 24 000 Autos und sorgen vor allem im Berufsverkehr für erhebliche Verkehrsbehinderungen.

(dpa)

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