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Tarifverhandlungen: Streik soll Frankfurt wieder lahmlegen

Von Es könnte heute schwierig werden – für Pendler, für Kranke und für Eltern, deren Kita bestreikt wird. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi macht Frankfurt erneut zum Ziel von Warnstreiks.
Schon häufiger blieben Frankfurts U-Bahnen im Depot, wenn die Fahrer mit den Arbeitgebern um ein besseres Gehalt verhandelten. Foto: Bernd Kammerer (..) Schon häufiger blieben Frankfurts U-Bahnen im Depot, wenn die Fahrer mit den Arbeitgebern um ein besseres Gehalt verhandelten.
Frankfurt. 

Erneut Warnstreik in Frankfurt! Dies kündigt, wie berichtet, die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi an. Betroffen ist, wie schon einmal in den Osterferien, die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF). Das bedeutet, dass keine U-Bahn und keine Straßenbahn die Depots verlassen werden – neun U-Bahn-Linien und zehn Straßenbahnverbindungen dürften wohl ausfallen, womöglich auch der Bus der Linie 103 zwischen Offenbach und Bornheim. Alle anderen Busse fahren jedoch, da die Betreiber der Linien nicht dem Verdi-Tarifvertrag unterliegen. Ebenso fahren alle S-Bahnen und Regionalzüge. In den Osterferien waren die S-Bahnen wegen der Tunnelsperrung unterbrochen. Trotzdem empfiehlt der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), sich vor Antritt einer Fahrt zu erkundigen und gegebenenfalls mehr Zeit einzuplanen. Radio, die sozialen Medien oder die Internetseite des RMV www.rmv-frankfurt.de sowie das Servicetelefon (0 69) 24 24 80 24 informieren immer über die Lage.

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Unklar, welche Kita zu bleibt

Neben der VGF werden auch andere Unternehmen in der Stadt und der Stadtverwaltung bestreikt, darunter wahrscheinlich auch wieder Kindertagesstätten. Gestern bei Redaktionsschluss war jedoch noch nicht bekannt, welche. Doch werden neben der Stadtverwaltung auch wieder die Arbeiterwohlfahrt (Awo) Hessen-Süd und der Verein Arbeits- und Erziehungshilfe bestreikt, und die Awo betreibt Kindertagesstätten in Frankfurt.

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Frankfurt Verdi-Streik am Freitag: Alles, was Sie wissen müssen

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Auch eine Reihe von Krankenhäusern stehen auf der Liste der Betriebe, deren Mitarbeiter die Gewerkschaft zum Warnstreik aufruft. Erfahrungsgemäß müssen an solchen Tagen geplante Operationen verschoben werden, doch die Notfallversorgung bleibt gesichert. Die Krankenhäuser, soweit bei Redaktionsschluss bekannt, sind das Klinikum Höchst, die Orthopädische Klinik Friedrichsheim, die Heilig-Geist-Klinik und weitere Kliniken in öffentlicher Hand.

Weitere Unternehmen, in denen zum Streik aufgefordert wird, sind die Frankfurter Entsorgung und Service (FES), die Praunheimer Werkstätten und die Städtischen Bühnen. Das Schauspiel Frankfurt am Willy-Brandt-Platz hat darum umdisponiert. Mehrere für Freitag vorgesehene Vorstellungen wurden auf Samstag geschoben.

Demo in der Innenstadt

Die Streikenden wollen am Vormittag in der Frankfurter Innenstadt demonstrieren. Für 11.15 Uhr ist eine Großkundgebung auf dem Rossmarkt angekündigt.

Am 15. und 16. April sind in Potsdam Tarifverhandlungen zwischen den kommunalen Arbeitgebern und den Arbeitnehmern angesetzt. Verdi fordert sechs Prozent, mindestens jedoch 200 Euro mehr Lohn pro Monat. Die Gewerkschaft vertritt rund 2,3 Millionen Tarifbeschäftigte.

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