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Frankfurter Goethe-Universität: Studenten verfügen über 1014 Euro im Monat

Frankfurt. 

Der durchschnittliche Student der Frankfurter Goethe-Universität ist 24,4 Jahre alt, nicht verheiratet und hat monatlich 1014 Euro zur Verfügung. Das ist das Ergebnis der Einzelauswertung der 21. Sozialerhebung. Daraus geht auch hervor, dass die meisten in Vollzeit und im Bereich Sprach- und Kulturwissenschaften studieren. Sie investieren durchschnittlich 31 Stunden pro Woche in ihr Studium. 13 Stunden davon verbringen sie in Lehrveranstaltungen, 18 im Selbststudium. 67 Prozent der befragten Studierenden bewerten ihren Arbeitsaufwand als hoch bis sehr hoch, die übrigen 33 Prozent von mittel bis niedrig.

Die Besonderheiten des Hochschulstandortes spiegeln sich im Vergleich der Ergebnisse der Goethe-Uni mit der bundesweiten Auswertung wider, wie etwa hohe Mieten oder ein höherer Anteil an Migranten in Frankfurt als anderswo. Somit leben nach Angaben eines Hochschul-Sprechers knapp 40 Prozent der Befragten ausschließlich außerhalb Frankfurts (bundesweit sind es knapp 30 Prozent). Mit 27 Prozent wohnen die meisten aller Befragten bei den Eltern. Bundesweit ist die Wohngemeinschaft die am häufigsten gewählte Wohnform.

Die alle vier Jahre erscheinende Studie ermittelt die wirtschaftliche und soziale Lage der Studenten in Deutschland. Sie wird im Rahmen einer Online-Befragung einer zufällig gezogenen Stichprobe von Studierenden vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) und dem Deutschen Studentenwerk (DSW) durchgeführt. Von der Goethe-Universität nahmen rund 1055 Studierende teil (auswertbare Fälle), vor allem Studierende aus den ersten sechs Fachsemestern.

Universitätspräsidentin Birgitta Wolff kommentierte die gestern vorgelegten Zahlen mit den Worten: „Frankfurt ist als Studienstandort ziemlich attraktiv, jedoch auch teurer für Studierende als andere Orte. Das erklärt die vielen Nebenjobs und den überdurchschnittlichen Anteil an Studierenden, die bei ihren Eltern wohnen. Bezahlbarer Wohnraum bleibt eine Herausforderung in Frankfurt.

(red)

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