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Wegen Renovierungsarbeiten: Tafel muss in kleinere Räume umziehen

Rund 80 Personen nutzen das Angebot der Frankfurter Tafel jede Woche in Seckbach. Mit nur 45 Quadratmetern muss der Verein ab dem 20. Juli im Saalbau Rathaus auskommen. Für die ehrenamtlichen Helfer ist das eine logistische Herausforderung.
Über 200 Menschen nutzen jede Woche in Seckbach das Angebot der Frankfurter Tafel. Am neuen Standort geht es deutlich beengter zu als in der großzügig bemessenen Turnhalle des TV Seckbach. Foto: (FNP) Über 200 Menschen nutzen jede Woche in Seckbach das Angebot der Frankfurter Tafel. Am neuen Standort geht es deutlich beengter zu als in der großzügig bemessenen Turnhalle des TV Seckbach.
Seckbach. 

Noch bis zum 20. Juli wird die Frankfurter Tafel in Seckbach keine Lebensmittel an Bedürftige verteilen können. Die Turnhalle des Turnvereins Seckbach, dort in der Straße Am Schießrain, wird derzeit renoviert. Dort hatte die Tafel in den vergangenen drei Jahren ihre Ausgabestelle im Stadtteil. Die Renovierung hatte vor drei Wochen begonnen und ist auch der Grund warum Edith Kleber nach einem neuen Standort suchen musste. Sie ist die zweite Vorsitzende der Frankfurter Tafel.

Boden stets abgedeckt

„Dass wir mit unseren Tischen und Kisten auf dem neugemachten Parkett arbeiten, ist eben nicht optimal“, sagt sie. Zwar habe man den Boden stets abgedeckt, um ihn zu schonen. Spuren ließen sich aber nicht gänzlich vermeiden. „Darum sollten wir da raus“, sagt Kleber.

Die Suche nach einem geeigneten neuen Ort für die Ausgabestelle war nicht leicht. „Schließlich müssen wir den Raum kostenfrei nutzen können. Sonst können wir uns das nicht leisten“, sagt die zweite Vorsitzende. Das Ergebnis der Suche: Die Kisten mit Obst, Wurst, Gemüse oder etwa Nudeln wird die Tafel ab dem 20. Juli im Saalbau Rathaus Seckbach austeilen. Die Räume in der Hofhausstraße, nur wenige Meter vom alten Standort entfernt, sind allerdings deutlich kleiner. „Die große Turnhalle war für uns natürlich ideal“, sagt Kleber. Im Saalbau stehen dagegen nur 45 Quadratmeter zu Verfügung.

Im Durchschnitt verteilten zwischen acht und zehn ehrenamtlichen Helfer an 70 bis 80 Personen im Stadtteil jede Woche die Lebensmittel, die an anderer Stelle sonst weggeworfen worden wären. Dass die Tafel in Seckbach derzeit geschlossen ist, betrifft aber deutlich mehr Menschen. „Viele haben Familie“, sagt Kleber. Insgesamt seien es weit über 200 Personen, die ihre Essenskisten nun von anderen Ausgabestellen im Stadtgebiet beziehen müssten. Insgesamt sind es jeden Monat über 200 Tonnen Lebensmittel, welche die Tafel in Frankfurt in ihren zwölf Ausgabestellen verteilt.

Neues Ausgabesystem

Wegen des engen Raums müsse in Seckbach nun das Ausgabesystem geändert werden, sagt Kleber. Das Problem: „Der Eingangsbereich ist sehr schmal.“ Das könne zu Gedränge und möglicherweise zu Konflikten führen. Außerdem zöge sich dann die Schlange der Wartenden bis raus auf die Straße. „Direkt an der Ecke Hofhausstraße und Wilhelmshöher Straße ist mir das zu gefährlich“, sagt Kleber. Darum solle die Ausgabe nun an mehreren Tischen gleichzeitig stattfinden. Ein Tisch für das Obst, einer für die Backwaren, einer für das Gemüse. So verteilten sich die Abnehmer im Raum.

Spendenkontakt

Die Frankfurter Tafel ist immer auf Spenden angewiesen. Allein die zwölf Fahrzeuge verbrauchen jeden Monat Treibstoff für 4 500 Euro. Finanziell unterstützen kann man die Tafel mit einer Spende auf das folgende Konto: IBAN: DE91 5019 0000 0077 0089 26 BIC: FFVBDEFF

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