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Nächste Runde am 1. Juni: Termin im Rennbahn-Rechtsstreit vorgezogen

Die nächste Runde im Rechtsstreit der Stadt Frankfurt gegen den Renn-Klub findet bereits am 1. Juni statt. Kommunalpolitiker wittern die große Chance, mit dem DFB einen absoluten Image-Gewinn und natürlich auch dahinterstehende Wertschöpfung in die jeweilige Kommune zu holen.
Leere Tribüne der Galopprennbahn in Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler/Archiv Leere Tribüne der Galopprennbahn in Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler/Archiv
Frankfurt. 

Die nächste Runde im Rechtsstreit der Stadt Frankfurt gegen den Renn-Klub findet bereits am 1. Juni statt. Ursprünglich hatte das Oberlandesgericht die Fortführung der Verhandlung auf den 2. Juni terminiert. Geladen ist noch ein Zeuge.

Im Grundsatz geht es darum, ob der Renn-Klub die Galopprennbahn im Stadtteil Niederrad räumen muss. Dort will der Deutsche Fußball-Bund (DFB) seine neue Akademie errichten. Allerdings berät das DFB-Präsidium bereits morgen, ob angesichts des monatelangen Rechtsstreit nicht woanders gebaut werden solle. Sollte das Projekt scheitern, stehen bereits andere Städte mit Alternativ-Standorten bereit. Dazu zählen Friedberg, Seligenstadt, Hanau und Bad Vilbel (wir berichteten).

Kommunalpolitiker wittern die große Chance, mit dem DFB einen absoluten Image-Gewinn und natürlich auch dahinterstehende Wertschöpfung in die jeweilige Kommune zu holen. Die CDU-SPD-Koalition im Regionalverband betrachtet diese Entwicklung aus regionalem Blick und sichert dem Deutschen Fußballbund nun zu, sich standortunabhängig für eine zügige Umsetzung und Begleitung des Vorhabens stark zu machen. „Der DFB gehört zu Frankfurt wie Ebbelwei und Handkäs,“ sagt SPD-Sprecher Rouven Kötter. „Wir haben die notwendigen Beschlüsse für den Standort an der Rennbahn zügig und umsetzungsorientiert gefasst. Frankfurt muss hierbei auch künftig die erste Wahl bleiben. Wenn es jedoch unüberwindbare Schwierigkeiten geben sollte, werden wir als Koalition unseren Teil dazu beitragen, dass die neue DFB-Akademie zumindest in der Region gehalten werden kann.“ Sein Kollege, der Vorsitzende der CDU-Gruppe, Norbert Altenkamp, ergänzt: „Der DFB ist Teil dieser Region und muss es auch bleiben. Wir sichern zu, dass wir das Vorhaben konstruktiv und schnell begleiten werden. Egal ob in Frankfurt oder dem Umland, wir werden das Projekt mit allen unseren Möglichkeiten unterstützen.“

Eine Lösung, so Altenkamp, könne gegebenenfalls auch darin bestehen, dass für die Rennbahn ein alternativer Standort in der Nähe von Frankfurt gefunden werde, da die Stadt ein solches Gelände in ihren Grenzen nicht anbieten könne.

(mu,red,lhe)
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