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Teske bedauert rassistische Äußerungen

Heide-Marie Teske Heide-Marie Teske
Frankfurter Berg. 

Angesichts der Kritik wegen ihrer rassistischen Äußerungen in der vergangenen Ortsbeiratssitzung an die Adresse eines dunkelhäutigen Sitzungsbesuchers, er soll „in den Urwald ziehen“, meldet sich nun doch die Sozialbezirksvorsteherin, Heide-Marie Teske (CDU), selbst zu Wort. „Diese Formulierung war unbedacht und hat verständlicher Weise zu Kritik geführt. Ich bedaure zutiefst, dass die Äußerung rassistisch und vorurteilsbeladen wirkte. Dies war nicht meine Absicht“, schreibt Teske in einer persönlichen Erklärung.

Sie habe zum Ausdruck bringen wollen, dass es „absolute Ruhe, wie sie nach meiner Einschätzung teilweise in der turbulenten Sitzung gefordert wurde, in einer Großstadt wie Frankfurt einfach nicht herstellbar ist“.

Teske verweist darauf, dass sie seit mehreren Jahren in verschiedenen ehrenamtlichen Ämtern am Frankfurter Berg aktiv sei. Dabei habe sie „immer versucht, Rassismus entgegenzutreten und mich für alle Mitmenschen am Frankfurter Berg einzusetzen“. Daher bedaure sie umso mehr, was sie in ihrer Erregung gesagt habe.

Es sei ihr ein Anliegen, sich mit dem ihr persönlich nicht bekannten Mitbürger zu einem persönlichen Gespräch zu treffen, wie sie dies bereits angeboten habe. „Leider sind mir weder der Name noch seine Kontaktdaten bekannt. Ich hoffe daher, dass es oder ein ihm bekannter Dritter sich bei mir meldet, so dass ich mich persönlich erklären kann.“

Unterdessen weist der SPD-Vorsitzende am Frankfurter Berg, Boris Straub, der als einziger in der Ortsbeiratssitzung Teskes Äußerungen scharf kritisierte, Vorwürfe Teskes an ihn und seine Frau zurück. Der Vorwurf, er attackiere sie, weil Teske und nicht Straubs Ehefrau Sozialbezirksvorsteherin geworden sei, als „dreiste Lüge“. „Im Ortsbeirat wurde von der SPD Paul Marx vorgeschlagen, meine Frau stand nie zur Debatte und wollte dieses Amt niemals, auch in Zukunft nicht.“ Teske starte im Gegenteil gegen ihn eine Hetzkampagne, in die sie nicht nur ihn, sondern auch seine Frau mit einbeziehe.

(hau)
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