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Licht, Laub, Luftdruck: Tipps fürs Fahrradfahren im Herbst

Verschlammte Wege, Laub auf den Straßen und frühe Dunkelheit: Radfahrer haben im Herbst mit einigen Widrigkeiten zu rechnen. Trotzdem gibt es keinen Grund, das Rad stehenzulassen - solange Sie ein paar Vorkehrungen treffen.
Symbolbild Foto: Julian Stratenschulte (dpa) Symbolbild
Frankfurt. 

Der Herbst stellt Fahrradfahrer vor einige Herausforderungen. Es wird morgens später hell und abends früher dunkel; Wald- und Parkwege weichen durch die Feuchtigkeit auf und werden schlammig; verfaulendes Laub macht Straßen und Wege rutschig und gefährlich.

Trotzdem gilt: Wer ein paar Vorkehrungen betrifft, kann auch im Herbst (und auch im Winter!) sicher und zuverlässig aufs Rad steigen. Wir sagen Ihnen, worauf Sie achten müssen, um gut durch die kommenden Wochen zu fahren:

1. Sorgen Sie für ausreichend Beleuchtung


Das Wichtigste zuerst: Sie müssen Ihren Weg erkennen - und Sie müssen gut erkannt werden. Heißt konkret: ein starkes Vorder- und ein zuverlässiges Rücklicht sind Pflicht. Reflektoren am Rad und an der Kleidung erhöhen die Sicherheit zusätlich.


2. Kleiden Sie sich richtig


Herbstwetter heißt oft: Regen, Nebel, Wind. Richten Sie sich darauf ein - besorgen Sie sich eine regendichte Fahrradjacke, Mütze, Schal und Handschuhe. Für ganz Hartgesottene gibt es Ganzkörper-Overalls - mit diesen Teilen kommen Sie trocken auch durch den heftigsten Regenfall.


3. Fahren Sie vorsichtig


Vom Regen aufgeschwemmte Feld-, Park- und Waldwege sind potenzielle Unfallstellen, ebenso regennasser Asphalt. Fahren Sie hier besonders vorsichtig. Wenn Sie abbremsen müssen, setzen Sie die Stotterbremse ein - bei Vollbremsungen können Sie schnell ins Rutschen geraten.

4. Halten Sie den Reifendruck


Manche Radfahrer schwören darauf, bei feuchtem Wetter Luft aus den Reifen zu lassen, weil sich so die Fläche des Reifens auf dem Untergrund und damit der Widerstand erhöhen. Das mag zwar gut klingen, macht aber praktisch kaum einen Unterschied - und erhöht unnötigerweise auch noch das Pannenrisiko. In einen weichen Reifen bohrt sich ein Splitter viel schneller als in einen Reifen, der ordentlich aufgepumpt ist. Halten Sie sich an den Solldruck.

5. Lassen Sie die Spikes im Schrank


Irgendwann hat die Fahrradindustrie entdeckt, dass Fahrrad-Spikes sich im Winter ganz hervorragend verkaufen könnten - von wegen vereiste Wege und so. Die allermeisten Fahrradfahrer, gerade im städtischen Bereich, können aber getrost auf die kleinen Stacheln verzichten: Dass Fahrflächen durchgehend vereisen, kommt in mitteleuropäischen Städten so gut wie nie vor. Und wenn doch, dann ...

Großflächiges Glatteis: Nehmen Sie den Bus


Überfrieren Straßen und Wege großflächig, tun Sie sich keinen Gefallen, wenn Sie aufs Rad steigen. In dem Fall lassen Sie Ihr Rad tatsächlich am besten stehen - und nehmen, ausnahmsweise, mal den Bus. (Sie können die verlorenen Rad-Kilometer ja im Fitnessstudio auf dem Spinningbike nachholen.)

red

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