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Emser Brücke gesperrt: Ulrich Tukur dreht in Frankfurt

Dreharbeiten für einen neuen "Tatort" sorgten am Montagabend für Verkehrsbehinderungen rund um die Emser Brücke nahe der Messe. Dort wurde eine zentrale Szene für den nächsten "Tatort" mit Ulrich Tukur gedreht. Die Handlung des Films führt dazu, dass auch die Passanten vor Ort einiges zu schauen hatten.
Dreharbeiten des Hessischen Rundfunks an der Emser Brücke Bilder > Foto: Dominik Rinkart Dreharbeiten des Hessischen Rundfunks an der Emser Brücke
Frankfurt.  Bis 20 Uhr hofften die Filmmacher des Hessichen Rundfunks am Montagabend mit dem Drehtag fertig zu sein. Bis dahin war die Emser Brücke zwischen den S-Bahn-Haltestelle Galluswarte und Messe komplett gesperrt. Auch Radfahrer und Fußgänger mussten damit rechnen, vom Filmteam gestoppt zu werden.

Gedreht wird der neue Tukur-Tatort mit dem Produktionstitel „Murot und das Murmeltier“. Die Handlung, die der HR vorab verrät, verspricht große Tatortunterhaltung: Murot wird morgens zu einem Banküberfall mit Geiselnahme gerufen. Nach der morgendlichen Routine - Waschen, Rasieren, Anziehen - fährt Murot mit dem Auto zur Bank. Auf dem Weg dorthin begegnet er an einer Ampel einer Fensterputzerin, die die Frontscheibe seines Oldtimers waschen will. Am Einsatzort angekommen, zieht er seine schusssichere Weste an und begibt sich in die Bank. Dort läuft zunächst alles nach Plan und er kann den Geiselnehmer überzeugen. sich zu stellen. Doch irgendetwas geht schief und Murot wird erschossen. Im nächsten Moment wacht er schweißgebadet zu Hause auf. Ein Traum? Murots Telefon klingelt und er wird zu einem Banküberfall mit Geiselnahme gerufen ... immer und immer wieder.

Insgesamt elf Mal, so heißt es am Rande des Drehs, werde Murot den Tag durchleben. Nicht umsonst erinnert der Titel an den Klassiker "Und täglich grüßt das Murmeltier". Das bedeutet für das Drehteam, dass sie die selben Szenen elffach drehen müssen. Auf der Emser Brücke wird jene Szene mit der Fensterputzerin gedreht: Mal lässt Murot sie machen, mal scheucht er sie davon.

Immer involviert, sind dabei auch die Statisten, die auf einem Mopet und mit anderen Autos immer wieder die identische Verkehrssituation darstellen. Am Morgen des Drehtages mussten sogar Autos abgeschleppt werden, damit es in den einzelnen Szenen keine Unterschiede im Hintergrund gibt. Mit großem Personalaufwand wird die Kreuzung Emser Brücke/ Kölner Straße freigehalten, damit Tukur und die Statisten mehrfach an der Ampel halten können, ehe es heißt „Alles auf Anfang“.

Die Dreharbeiten in Frankfurt und Umgebung laufen schon seit 3. Mai und sollen bis 9. Juni andauern. Regie führt Dietrich Brüggemann, der auch das Drehbuch schrieb. In weiteren Rollen werden Barbara Philipp, Christian Ehrich, Anna Brüggemann, Daniel Zillmann, Jacob Matschenz, Sascha Nathan, Nadine Dubois, Tom Lass, Jörg Bundschuh, Monika Wojtyllo, Katharina Schlothauer, Tina Pfurr sowie Felix Schönfuss zu sehen sein.

(rin)

   
 
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