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VIDEO: Umweltministerin will weitere Diesel-Fahrverbote verhindern

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) kritisiert, dass die Bürger die Konsequenzen des Diesel-Fahrverbotes tragen müssen.
Foto: Marcel Kusch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Foto: Marcel Kusch (dpa) Foto: Marcel Kusch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Zauberwort geistert durch die Stadt: Sondergenehmigung heißt es. Noch jeder Diesel-Fahrer hofft, dass er eine bekommen wird, und mancher hätte sich wohl gewünscht, dass die Stadt auch dazu mehr zu sagen wüsste in den Tagen nach dem Wiesbadener Urteil als: Tja. „Da gibt es Pendler, die ja auch außerhalb wohnen, weil sie sich die Mieten in Frankfurt nicht leisten können“, sagt Jürgen Karpinksi, der Präsident des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes.

Denkt er die Sache zum schlechten Ende, schwant ihm, was auf manche Diesel-Besitzer ohne Sondergenehmigung zukommt. Hoch werden die Kosten, wenn der Wagen keinen Käufer findet. „Die sind betrogen worden und warten jetzt natürlich auf Antworten.“

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Nun äußert sich Svenja Schulze (SPD), Bundesumweltministerin: "Es ist einfach unfair, wenn die, die Dieselfahrzeuge haben, jetzt dreifach belastet werden. Zum einen haben sie Autos gekauft, von denen sie dachten, sie sind sauber. Und sie sind es jetzt nicht. Sie sind betrogen worden. Zum zweiten haben sie einen enormen Wertverlust bei den Autos. Und jetzt werden sie auch noch aus den Städten ausgesperrt. Das ist echt unfair. Und deswegen muss da jetzt was passieren. Es gibt die technische Möglichkeit, Autos nachzurüsten. Dafür muss die CSU aber die Prüfvorschrift freigeben.

Und wenn wir die haben, dann ist es möglich, Hardware-Nachrüstungen zu machen. Mit diesen Hardware-Nachrüstungen können wir weitere Fahrverbote vermeiden. Und das ist mein Ziel. Ich will keine Fahrverbote, und wir müssten keine Fahrverbote haben. Also, für mich ist vollkommen klar, wer das finanzieren soll. Die Automobilindustrie muss da helfen. Die hat das verursacht, dieses Übel. Jetzt muss sie auch helfen, da wieder aufzuräumen."

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