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CineStar Metropolis: Und plötzlich geht das Licht aus

Im CineStar Metropolis arbeiten rund 120 Menschen. Sie sorgen dafür, dass die Besucher Spaß haben und auch das Popcorn nicht ausgeht.
Thibault Oehms (von links), Safe Idrissi und Mateya Peshevska schauten sich im Kino um und durften eine alte Filmrolle unter die Lupe nehmen. Thibault Oehms (von links), Safe Idrissi und Mateya Peshevska schauten sich im Kino um und durften eine alte Filmrolle unter die Lupe nehmen.
Frankfurt. 

Früher brauchte man viel Kraft, um eine Filmrolle zu bewegen. Sie wog 30 bis 40 Kilogramm, erklärt Dirk Sarnoch, seit 14 Jahren technischer Leiter des CineStar Metropolis. Doch diese Zeiten sind zum Glück vorbei. Der Herr der Ringe erreichte bei diesem Gewicht eine Länge von etwa 5200 Metern Film. Jetzt ist nur noch ein kurzer Werbefilm vorhanden. Heute befindet sich ein Kinofilm in einer kleinen Box und ist nicht schwer.

Sven Träger arbeitet erst seit einem halben Jahr im CineStar. Er ist der Theaterleiter, also der Chef. Die Arbeit macht ihm Spaß, zu seinem Verdienst wollte er sich nicht äußern. Seine Arbeit ist körperlich nicht schwer, aber durch die vielen Herausforderungen ist es sehr anstrengend. Träger ist verantwortlich für Spaß, Sicherheit und Personaleinteilung, der etwa 120 bis 150 Mitarbeiter.

Ziel ist es, die Wochenplanung, die von Donnerstag bis Mittwoch läuft, noch zu verbessern. Sehr wichtig für die Planung ist der Wetterbericht. Bei schönem Wetter kommen weniger Zuschauer als bei Regen, im Winter mehr als im Sommer. Mitarbeiter werden für den Kartenverkauf, Popcornherstellung, Essen- und Getränkeverkauf und die Technik gebraucht. Ganz wichtig ist, dass nach jeder Vorstellung der Zuschauerraum gereinigt wird. Das CineStar Metropolis ist eines von etwa 15 Kinos in Frankfurt. Es wurde im Jahr 2001 eröffnet. Die Bauzeit dauerte fünf Jahre. Mit seinen 3500 Plätzen ist es das neuntgrößte Kino in Deutschland. Es hat zwölf Säle. Die beiden größten haben jeweils 650 Plätze. In einer Woche werden 15 bis 20 Filme gezeigt. Kommen nur noch wenige Besucher, wird der Film abgesetzt. So werden in einem Jahr ungefähr 800 Filme gezeigt. Filme, die gut besucht werden, erhalten mehr Werbung, maximal eine halbe Stunde. Im Winter wird mehr Werbung gezeigt als im Sommer.

Nur an eine Panne können sich Sven Träger und Dirk Sarnoch, beide 42 Jahre alt, erinnern. Einmal in den letzten 14 Jahren ist der Strom ausgefallen. Der Film lief nicht weiter, aber ein Notlicht sorgte dafür, dass die Zuschauer gefahrlos das Kino verlassen konnten.

Sven Träger erklärt, dass im CineStar kein 4D-Kino eingerichtet werden soll. Diese sind überwiegend in Vergnügungsparks zu finden. Zurzeit ist das Dschungelbuch der erfolgreichste Film. Bei einem Kinobesuch darf Popcorn nicht fehlen. Es wird etwas mehr süßes als salziges verkauft. Er persönlich liebt eine Mischung aus beiden Sorten.

Younes Aidi, Leandro Almeida Marques, Senay Berhe,
Marius Chiriac, Melissa Gencmen, Maximilian Hegenbarth, Safe Idrissi Jazouli, Tahiya Islam, Daniel Joleini, Tamana Momand, Mustafa Mustafa, Ivayla Panayotova, Nikola Pavelcova, Mateya Peshevska, Aias Rahim-Maihanpall, Justus Stolze, Maria Tere, Amilian Tewelde, Hanna Valjevcic

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