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Frankfurt Universe: Kommt die zweite Mannschaft?: Universe plant professionellere Spielübertragungen live im TV

Von Nach der Saison ist vor der Saison: Im Viertelfinal-Heimspiel gegen die Kiel Baltic Hurricanes zog die Frankfurt Universe am Samstag zwar den Kürzeren, für das nächste Jahr haben die „Men in Purple“ aber schon große Pläne.
Das Universe-Team (von links): Michael Bresagk, Laura May, Michael Schwarzer, Marco Schwarzer und David Ahäuser. Foto: Holger Menzel Das Universe-Team (von links): Michael Bresagk, Laura May, Michael Schwarzer, Marco Schwarzer und David Ahäuser.
Frankfurt. 

Die neue Geschäftsstelle an der Habsburger Allee in Bornheim ist wie ein Symbol: Hell, freundlich, gut zu finden und leicht erreichbar. Schon am Eingang leuchtet das Lila der „Men in Purple“ und strahlt das Poster von der Mannschaft und dem EFL-Pokal, den sie im Juni geholt hat.

Zentrale Geschäftsstelle

Der Sieg in der Europäischen Liga war der erste große Erfolg der Saison, die nun für die Samsun Frankfurt Universe mit einer Play-Off--Heimniederlage zu Ende gegangen ist. „Die alten Räume in der Gwinnerstraße in Seckbach waren gerade für Besucher zu abgelegen und wenig repräsentabel“, sagt Michael Schwarzer, Geschäftsführer der Betriebs GmbH hinter dem Team. „Hierher können Besucher und Fans kommen, Karten kaufen, und wenn alles nach Plan läuft, ab der nächsten Saison auch unsere Fanartikel.“

So wie die neue Geschäftsstelle in Bornheim soll mit der nächsten Saison vieles professioneller werden beim Frankfurter Verein, aber auch im deutschen Football-Sport allgemein. Denn die gesamte Liga will raus aus der Nische, bekannter werden und mehr Fans gewinnen.

In Frankfurt wissen sie schon, wie das gehen soll: „Etwa durch den neuen Internet-Kanal der Universe, den wir spätestens zum Start der nächsten Saison eingerichtet haben wollen“, erklärt der Vereinsvorsitzende und Mitbegründer Klaus Rehm.

Er war durch seinen Beruf in der Übertragungs-Produktion überhaupt erst zum Frankfurter Football – damals noch unter dem Namen Galaxy – gekommen. „Dazu haben wir jetzt ein Studio in der Schmidtstraße angemietet, wo wir unter anderem die Live-Übertragung der Spiele in der nächsten Saison auf eine neue Ebene heben wollen – mit einem eigenen Moderatoren-Team und in höherer Qualität für die Fans“, so Rehm. Auch der Online-Radiosender, den die Universe betreibt, ziehe in die neuen Räume um.

Ebenso wichtig wie die Live-Übertragungen sind Schwarzer und Rehm öffentliche Auftritte, die dem deutschen Football-Sport im Ganzen zugute kommen sollen. „Was wir uns wünschen, sind informative Formate, ein Football-Magazin zum Beispiel“, erklärt Schwarzer, der hofft, dass durch diese Berichterstattung, die im Internet zu sehen sein wird, eine Schwelle überschritten werden kann, deutschen Football zumindest viel populärer zu machen als bisher. Obwohl die US-Profiliga NFL in Deutschland immer mehr Fans gewinnt, sind die Zuschauerzahlen in deutschen Stadien eher mau. Die Universe zählt da schon zu den starken Zugpferden.

Großes Vorbild

„Die NFL-Übertragungen in den USA haben vorgemacht, wie das Interesse für den Sport durch diese Herangehensweise wachsen kann. Das nun auch für die deutsche Liga zu erreichen, käme nicht nur unserem Verein zugute“, sagt Schwarzer, der sich dabei auch auf die Unterstützung des Hauptsponsors Samsung verlässt. Nicht nur für die Fans, auch im Verein gibt’s Neues. Die Universe will eine zweite Herrenmannschaft eröffnen, gedacht für junge Spieler, die über die Zeit der Jugendmannschaften hinaus im Sport bleiben wollen, aber zunächst noch nicht über genügend Qualität für die German League verfügen. Das neue Team will ab kommenden Frühjahr über die Verbandsliga ins Liga-Geschehen eingreifen. Dort hatte 2008 auch für die erste Mannschaft alles begonnen – und einmal hat sie seitdem das Siegerfeuerwerk zur Vergabe des EFL-Pokals genießen dürfen.

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