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Initiative „ShoutOutLoud“: Unterstützung für Lebensmittel-Retter-Buch gesucht

Von Mit einer Mischung aus Koch- und Sachbuch wollen Daniel Anthes und Katharina Schulenburg von der Frankfurter Initiative „ShoutOutLoud“ über Lebensmittelverschwendung aufklären und helfen, die Ursachen zu bekämpfen. Um den Druck ihres Werks zu realisieren, setzen sie auf die Unterstützung der „Crowd“.
Sammeln ihre Erfahrungen in einem Buch: Daniel Anthes und Katharina Schulenburg von der Initative „ShoutOutLoud“. Foto: Christian Christes (CHRISTES) Sammeln ihre Erfahrungen in einem Buch: Daniel Anthes und Katharina Schulenburg von der Initative „ShoutOutLoud“.
Innenstadt. 

Ob Produkte, die die vermeintliche Haltbarkeitszeit überschritten haben, Obst und Gemüse, die aufgrund ihres Aussehens nicht in den Handel gehen, oder Brot vom Vortag: Etliche Lebensmittel werden Tag für Tag entsorgt, obwohl sie eigentlich noch genießbar wären. Eine Studie des „World Wide Fund for Nature“ (WWF) aus dem Jahr 2015 beziffert die Menge an entsorgten Lebensmitteln allein in Deutschland auf 18,4 Millionen Tonnen pro Jahr.

Dieser Entwicklung treten etliche Initiativen entgegen, darunter auch der Frankfurter Verein „Shout OutLoud“. Seine Mitglieder schufen über die vergangenen Jahre Workshop-Formate, organisierten gemeinsame Kochpartys und trugen auch bei etlichen Veranstaltungen und Vorträgen zur Wahrnehmung des Problems bei. Ab diesem Frühjahr schicken sie zusätzlich einen Foodtruck, die „Resteküche“, auf Reisen.

Praktische Rezepte

Zum Vorstand des Vereins gehören Daniel Anthes und Katharina Schulenburg, die ihre Erfahrungen der vergangenen Jahre nun auch in ein Buch gepackt haben. „Das Resteküche-Buch, das im Sommer in Kooperation mit dem Oekom-Verlag herausgebracht werden soll, ist eine Mischung aus Koch- und Sachbuch. Es vereint Tipps zum besseren Umgang mit Lebensmitteln mit ganz praktischen Rezepten zum Verwerten und Haltbarmachen von Übriggebliebenem“, sagt Anthes. Damit das Buch Wirklichkeit wird, hat der Oekom-Verlag vergangene Woche eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, durch die Interessenten die Möglichkeit bekommen, das Buch bis zum 29. April für 18 Euro online vorzubestellen.

„Sobald 200 Exemplare vorbestellt wurden, kann aus dem Projekt Realität werden und der Druck starten“, erklärt Anthes, der über den Erfolg der ersten Funding-Woche mehr als stolz sein kann.

4000 Euro benötigt

Von den benötigten 4000 Euro zur Finanzierung des Drucks ist binnen der ersten sechs Tage bereits über ein Drittel durch Unterstützer eingegangen. Wenn das Ziel bis Ende April erreicht wird, sollen die Käufer spätestens im Sommer ihr Buch in Händen halten.

Vorbestellen

Wer mit einer Vorbestellung zur Realisierung des Buchs beitragen will, findet alle Informationen im Internet unter www.oekom-crowd.de
projekte/restekueche.

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