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Streik in Frankfurt: VHS-Lehrer streiken für höhere Honorare

Daf-Lehrkräfte der VHS Frankfurt legen ihre Arbeit nieder. Foto: L.Hamerski Daf-Lehrkräfte der VHS Frankfurt legen ihre Arbeit nieder.
Frankfurt. 

Am Donnerstag von 8.45 Uhr bis 12 Uhr fiel an der Volkshochschule (VHS) der Deutschunterricht für Migranten aus. Grund: Die freiberuflichen Lehrkräfte für Deutsch als Fremdsprache streiken. Sie protestieren damit gegen die von der VHS-Leitung angekündigte und aus ihrer Sicht „unzureichende Honorarerhöhung auf 26 Euro ab 1. August“. Sie fordern 35 Euro. Dabei werden sie auch durch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) unterstützt. 35 Euro entspreche „annähend dem Niveau des Mindestlohntarifvertrages in der Weiterbildung“, so die GEW.

Zurzeit erhalten die freiberuflichen Lehrer der VHS zwischen 21,50 und 23,50 Euro pro Stunde. Das Honorar-Angebot von 26 Euro sei „völlig inakzeptabel und empörend“, findet ihre Initiativgruppe DaF (Deutsch als Fremdsprache) der VHS. Bestätigt sieht sie sich durch die aktuellen Berichte zu Plänen des Bundesinnenministeriums, die Honorarsätze für Integrationskurse auf 35 Euro zu erhöhen.

Bilderstrecke Streik In Frankfurt: VHS-Lehrer forden höhere Honorare
Am 30. Juni 2016 streikten in Frankfurt VHS-Lehrer der Initiative DaF (Deutsch als Fremsprache) für höhere Honorare. Es folgen weitere Bilder.

„Deutlicher kann man fehlende Anerkennung und Wertschätzung der qualifizierten Arbeit der Kursleitenden nicht zeigen“, kommentiert Karola Stötzel, die stellvertretende Vorsitzende der GEW Hessen, die 26-Euro-Offerte. „Der durch die geringe Honorarhöhe erzeugte Lehrkräftemangel an der VHS im Bereich Deutsch als Fremdsprache ist hausgemacht und wird durch dieses Angebot sicher nicht beseitigt.“

(red)
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