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In 14 Quartieren öffnen am 12. Oktober die Geschäfte: Verkaufsoffener Sonntag: "Mit der App durch die Stadtteile"

Von Der Sonntag 12. Oktober lässt sich Frankfurt auf besondere Weise entdecken: Vor der eigenen Haustür locken 14 Quartiere mit einem verkaufsoffenen Stadtteilsonntag. Die Stadt will so lokale Gewerbetreibende, Dienstleister und Institutionen stärken – auch nachhaltig per Smartphone-App.
Zeigen den Flyer zum Stadtteil-Sonntag: Sebastian Schugar, Stadtrat Markus Frank, Ralph Haerth und Franz Steul (v.l.).	Foto: Rainer Rüffer Zeigen den Flyer zum Stadtteil-Sonntag: Sebastian Schugar, Stadtrat Markus Frank, Ralph Haerth und Franz Steul (v.l.). Foto: Rainer Rüffer
Frankfurt. 

Boutiquen, Cafés, Feinkostläden, Museen, Optiker, Zahnärzte — mehr als 500 Türen lokaler Gewerbetreibender, Dienstleister und Institutionen werden am Sonntag, 12. Oktober, nicht geschlossen sein, sondern jedem Besucher offen stehen, damit sie die Schätze dahinter entdecken können. 14 Quartiere locken dann mit einem verkaufsoffenen Stadtteilsonntag, der speziell für die Besonderheiten vor der eigenen Haustür durchgeführt wird – Einkaufszentren und der Stadtkern rund um die Zeil mit umsatzstarken Konzernfilialen bleiben von der Aktion ausgeschlossen, schließlich gelten sie als eine der Hauptursachen, warum lokale Betriebe gestärkt werden müssen. Drei von vier laut Landesgesetz erlaubten verkaufsoffenen Sonntagen nämlich beziehen diese besucherstarken Einkaufsmöglichkeiten ohnehin mit ein. Einer jedoch solle den „besonderen Frankfurter Stadtteilen“ vorbehalten bleiben, um dortigen Gewerbetreibenden Wertschätzung und Aufmerksamkeit zu schenken, erklärte Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) bei der Vorstellung des Konzepts in der Frankfurter Wirtschaftsförderung: „Kleine und mittelgroße Unternehmen brauchen Unterstützung. Es ist uns wichtig, das Heimatgefühl zu stärken.“

Zeigen den Flyer zum Stadtteil-Sonntag: Sebastian Schugar, Stadtrat Markus Frank, Ralph Haerth und Franz Steul (v.l.).	Foto: Rainer Rüffer
Die Männer hinter dem verkaufsoffenen Sonntag

Der Stadtteilsonntag mit 14 teilnehmenden Quartieren am 12. Oktober wird erstmals vom Dachverband Frankfurter Gewerbevereine organisiert.

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Smartphone-App


Der erst im vergangenen Winter gegründete Dachverband Frankfurter Gewerbevereine, welcher die Interessen von 16 lokalen Gewerbevereinen vertritt und den Stadtteilsonntag in diesem Jahr erstmals selbst organisiert, erhielt deswegen Rat und Tat seitens der Wirtschaftsförderung und 35 000 Euro für Werbemittel. Bereits im vergangenen Jahr steuerte die Stadt 50 000 Euro bei, um das Konzept für den ersten Stadtteilsonntag zu erstellen und nötige Werbung zu machen. Damit die Förderung der Stadtteile über den verkaufsoffenen Sonntag hinaus die nötige Nachhaltigkeit erlangt, bezahlt die Stadt laut Frank zudem „einige Zehntausend Euro“ für die Entwicklung einer Smartphone-App namens „MyQuarters“, die das vielfältige lokale Angebot in verschiedenen Kategorien wie Essen, Gastronomie, Einzelhandel oder Kultur digital und mobil verfügbar macht.

 

Kosten noch unklar

 

Die genauen Kosten stehen noch nicht fest, weil der Entwicklungsprozess stetig fortlaufe und perspektivisch auch für internationale Touristen, Messebesucher und Geschäftsreisende erweitert werde, erklärte Lorenzo Bizzi, Geschäftsführer der verantwortlichen Design-Agentur Nordisk Plus. Anbietern wie Friseuren, Bäckern, Antiquitätenhändlern, Museen und weiteren sowie den App-Nutzern werde „MyQuarters“ gratis zur Verfügung stehen und „eine kurze Darstellung des Geschäfts“ mit Bildern und Informationen über Angebot, Erreichbarkeit oder verfügbare Zahlungsmittel beinhalten, um „mehr Frequenz“ in die Quartiere zu bringen. Zum Start am Stadtteilsonntag werde die App mehrere Dutzend Anbieter listen, weitere kämen im Laufe der Zeit durch Werbemaßnahmen und persönliche Empfehlungen hinzu, so Bizzi: „Der Vollständigkeit halber werden auch die Zeil und andere Einkaufszentren sich darstellen können, erstmal aber liegt der Fokus auf den Quartieren.“

Weil die App ein offizielles Produkt der Stadt, damit vertrauenswürdig sei und sich von privaten City-Guides oder den gelben Seiten unterscheide, rechnet Bizzi mit einer „sprunghaften Zunahme“ an gelisteten Anbietern nach der Veröffentlichung. Markus Frank ist jedenfalls sicher, dass sich die Investition lohnen wird, da Frankfurt „die beste digitale und kreative Infrastruktur“ habe und man so beide zusammenbringen könne.

„MyQuarters“ wird ab Sonntag, 12. Oktober, auf der Internetseite www.guidewriters.com/store sowie in den App-Stores von Google und Apple verfügbar sein.

Weitere Informationen über den Stadtteilsonntag und die teilnehmenden Quartiere finden sich in ausliegenden Broschüren und auf www.ab-in-die-stadtteile.de.

 

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