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Aktionen gegen Falschparker: Verkehrssicherheitswochen: Blockierte Radwege werden zum Schwerpunkt

Die Stadt wird künftig noch intensiver gegen gefährliches Verhalten im Straßenverkehr vorgehen. Bei den Verkehrssicherheitswochen sind auch Falschparker auf Radwegen im Fokus.
Der Radstreifen in der Börsenstraße ist kein Parkplatz, wird aber häufig als solcher missbraucht. Foto: Rainer Rüffer Der Radstreifen in der Börsenstraße ist kein Parkplatz, wird aber häufig als solcher missbraucht.
Frankfurt. 

So schnelle Reaktionen auf Bürgeranregungen gibt es selten im Römer: Im Verkehrsausschuss schlug Bertram Giebeler vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) in der Bürgerrunde vor, bei den Verkehrssicherheitswochen in diesem Jahr schwerpunktmäßig auch zugeparkte Radfahrstreifen zu kontrollieren. Und bis zum Ende der Sitzung war dieses Anliegen bereits in einen Antrag der schwarz-rot-grünen Koalition aufgenommen.

„Es ist besonders gefährlich, wenn sich Radfahrer wegen Falschparkern in den fließenden Verkehr einordnen müssen“, findet Martin Daum (CDU). Giebeler schlägt vor, drei Schwerpunkte auszuwählen: Die Mainzer Landstraße zwischen Opernplatz und Platz der Republik, die Düsseldorfer Straße am Hauptbahnhof und die Börsenstraße am Goetheplatz. Dort seien die Schutzstreifen besonders häufig blockiert. Man solle hier „penetrant kontrollieren, damit es weh tut und ein Lerneffekt eintritt“.

Auch die Polizei warnt die Falschparker: „Das Zuparken von Fahrradwegen stellt nicht nur eine Behinderung für alle Zweiradfahrer dar, sondern kann auch zu lebensgefährlichen Verkehrssituationen führen.“ Auf Facebook veröffentlichten die Beamten ein Foto von verkehrswidrig abgestellten Ferraris am Kornmarkt gegenüber dem Parkhaus Hauptwache. „Wir machen keine Ausnahme für hochwertige Fahrzeuge“, so die Polizei. Falschparker müssten mit einem Bußgeld rechnen und gegebenenfalls die Kosten fürs Abschleppen tragen.

Künftig soll es nach dem will der Koalition vier statt bisher zwei Verkehrssicherheitswochen pro Jahr geben. Schwerpunkte sollen auch bei der Tempoüberwachung vor Schulen und der Kontrolle von Radfahrern liegen. „Wir hoffen auf einen positiven Effekt für mehr Rücksichtnahme“, sagte Martin Daum.

(mu)
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