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Proteste in Frankfurt: Verletzte und Festnahmen bei Demos von Kurden und Türken

Bei den Demonstrationen von Türken und Kurden konnten am Sonntag in Frankfurt größere Auseinandersetzungen verhindert werden. Dennoch gab es Verletzte und einige Festnahmen, wie die Polizei am Montag berichtete.
Nationalistische Türken und kurdische Gegendemonstranten gingen am 10. April in Frankfurt auf die Straße. Nationalistische Türken und kurdische Gegendemonstranten gingen am 10. April in Frankfurt auf die Straße.
Frankfurt. 

Bei Demonstrationen von Türken und Kurden sind am Sonntag in Frankfurt vier Menschen leicht verletzt und neun vorübergehend festgenommen worden. Ein Demonstrant wurde bei einer Festnahme verletzt, zwei andere bei Schlägereien zwischen Teilnehmern beider Veranstaltungen, wie die Polizei am Montag berichtete. Ein Polizist zog sich bei einem Sturz leichte Knieverletzungen zu. Gründe für die Festnahmen waren unter anderem Verstöße gegen das Versammlungsgesetz, Körperverletzung und versuchte Befreiung Festgenommener.

Größere Auseinandersetzungen zwischen den rivalisierenden Gruppen verhinderte ein starkes Aufgebot der Polizei. Es kam aber zu Blockaden der Demo-Routen und zu verbalen und körperlichen Übergriffen zwischen den Gruppen. Die Polizei verhinderte Schlägereien auch mit Schlagstöcken.

Bilderstrecke Demonstrationen von Türken und Kurden in Frankfurt
Bei den Protesten von nationalistischen Türken und kurdischen Gegendemonstranten am 10. April 2016 in Frankfurt konnten größere Auseinandersetzungen verhindert werden. Die Polizei war mit einem großen Aufgebot vor Ort, musste aber nur selten eingreifen. Dennoch gab es vier Verletzte und einige Festnnahmen. Die Bilder von den Demonstrationen gibt es in unserer Bildergalerie.Türkische Nationalisten demonstrieren auf dem Rossmarkt in Frankfurt mit einer riesigen türkischen Fahne.Die Kurden tanzen gegen die derzeitigen Verhältnisse in der Türkei.

Bei den beiden Demonstrationen waren nach Polizeiangaben rund 300 nationalistische Türken und 400 Kurden in Hessens größter Stadt auf die Straße gegangen. Dazu kamen einige Aktivisten aus der linken Szene. Auch Anhänger der rechtsextremen türkischen Organisation Graue Wölfe waren vor Ort. Die Polizei sprach von insgesamt rund 850 Teilnehmern.

(dpa)

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