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Vereins-Porträt: Video: Das ist der Tierschutzverein für Hunde in Not

Von 1091 Hunde aus Spanien, Griechenland und Deutschland hat der "Tierschutzverein Hunde in Not Rhein-Main" bis heute erfolgreich vermittelt.
Foto: Ursula Müller-Bernard/ Tierschutzverein „Hunde in Not Rhein-Main e.V.
Frankfurt. 

Der Tierschutzverein aus dem Rhein-Main-Gebiet nimmt sich den Hunden an, die kaum eine Chance haben. Ob in Tötungsstationen abgegeben aufgrund von Krankheit oder Alter, angefahren und liegen gelassen, auf Müllhalden oder am Strand ausgesetzt - "Jeder hat ein Recht auf Leben", sagt der Verein.

Der Verein, der nun schon seit acht Jahren besteht, arbeitet eng mit Tierschützern und Tierärzten des jeweiligen Landes zusammen. Er möchte nicht nur für Auslandshunde da sein, sondern für alle Hunde, die in Not sind. Ein Drittel der Abgabehunde komme aus Deutschland, der Rest aus Griechenland und Spanien. Dort werde auch viel Aufklärungsarbeit geleistet, um ein Umdenken anzuregen, denn Tiere sind keine Wegwerfgegenstände.

Hunde landen nicht im deutschen Tierheim

"Bei uns geht es nicht darum auf Teufel komm raus Straßenhunde nach Deutschland zu bringen, wir retten lieber ein paar Wenige, dafür aber mit qualitativ guter Arbeit", sagt erste Vorsitzende Ursula Müller-Bernard. Hier würden keine potentiellen Tierheimhunde nach Deutschland geholt, sondern Hunde die ausreichend sozialisiert sind und hier mit ihren Besitzern glücklich werden können.

Müller-Bernard wird dabei nicht nur von der zweiten Vorsitzenden Christiane Häusler, sondern auch den anderen 120 Mitgliedern des Vereins unterstützt. Für sie alle ist dieser Verein schon längst zu einer Berufung geworden, ein Job der manchmal 24 Stunden am Tag beschäftigt, aber auch erfüllt. Finanziert wird diese Arbeit ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden, die größtenteils für Operationen ausgegeben werden. Schon zweimal stand der Verein aus finanziellen Gründen kurz vor dem Existenz-Aus. Bisher ist es jedes mal gut gegangen.

Bei Hund und Mensch muss es passen

Wenn ein Hund in Deutschland ankommt, wird er entweder zunächst zu einer Pflegestelle gebracht oder direkt vermittelt. Zu einer Vermittlung kommt es nur, wenn sich der Verein sicher ist, dass es auf beiden Seiten passt. Dass ein Hund sehr viel Arbeit mit sich bringt, wissen Müller-Bernard und die Vereinsmitglieder genau. Daher ist es ihnen wichtig, die potentiellen Besitzer darauf vorzubereiten. Wenn es dann zu einer Vermittlung kommt, funktioniere diese meistens sehr gut. Doch auch wenn es nicht das Richtige war, steht der Verein immer zu Seite, unterstützt die Halter und nimmt den Hund zur Not wieder zurück. Der Verein habe sich mit dieser verantwortlichen Arbeit schon einen sehr guten Ruf erarbeitet.

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