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Vorsicht, zerbrechlich!

In der 15 700 Quadratmeter großen Umschlaghalle der Logistikfirma DB Schenker lagern unzählige Kisten, die täglich durch 42 Tore ein- und ausgeliefert werden.
Jürgen Abesser von DB Schenker beantwortet die Fragen der ZING-Reporter. 	Foto: Rüffer Jürgen Abesser von DB Schenker beantwortet die Fragen der ZING-Reporter. Foto: Rüffer
Frankfurt. 

„Die alte Dame wiegt 109 000 Kilogramm, ist rund 30 Meter lang und darf nicht zerlegt werden. Ich hätte sie gerne auf der Wiese unserer Firma. Bekommen Sie das hin?“ So oder so ähnlich könnte sich ein Telefongespräch zwischen DB Schenker und einem Kunden abgespielt haben.

 

Spezieller Wunsch

 

In diesem Fall wollte sich ein Kunde einen Kindheitstraum erfüllen. Die Spezialisten der Logistikfirma ließen ihn wahr werden. 10,4 Kilometer mussten bewältigt werden, um das Liebhaberstück, eine 70 Jahre alte Lok, zu seinem Altersruheplatz zu bringen. 16 Achsen nahmen die Last auf. Damit lässt sich fast jedes noch so schwere Transportgut über Land bewegen.

DB Schenker ist die zweitgrößte Logistikfirma der Welt und wurde 1872 von Gottfried Schenker in Wien gegründet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird die Deutsche Bahn einziger Inhaber des Unternehmens, kurz durch ein Gastspiel bei der Firma Stinnes unterbrochen. Seit September 2009 hat die Firma ihren Sitz auf dem Flughafen Frankfurt mit heute 440 Beschäftigten. Weltweit sind es rund 90 000.

„Wir sind kein Paketdienstleister wie beispielsweise DHL“, erklärt Jürgen Abesser, der seit 30 Jahren bei der Firma Schenker tätig ist. „Unser Schwerpunkt liegt eher in der Versendung von Textilien, Anlage- und Autoteilen, sowie Elektronik und Technikzubehör.“

Besonders voluminöse, zerbrechliche oder wertvolle Frachten erfordern spezielle Verpackungen. Dafür sorgen die firmeneigenen Verpackungsspezialisten. Müssen Pferde zu einem Turnier, fliegen sie in speziell angefertigten Boxen.

 

Pakete jeder Größe

 

Wozu brauchen wir eigentlich Logistikunternehmen? Sie verknüpfen nicht nur die Transportwege miteinander, sondern kümmern sich um alles, was auf dem Weg von Abholung bis Anlieferung anfällt. Pakete jeglicher Größe werden in Sammelladungen gepackt und mit Schutzfolien überzogen. Und damit die gepackten Paletten sich auch platzsparend in dem runden Flugzeugrumpf verstauen lassen, nehmen sie teilweise Formen an, die an ein Viertel einer Pizza erinnern.

Klasse 4a, Private Kant-Schule, Holzhausenviertel

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