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Verkehr in Hessen: Vorwurf der SPD: Al-Wazir torpediert Ausbau der A 661

Stau auf der A661 - das ist für viele Autofahrer im Rhein-Main-Gebiet längst Normalität geworden. Eine mögliche Lösung des Problems: Ein Ausbau der Strecke. Der lässt aber weiter auf sich warten. Der verkehrspolitische Sprecher der SPD hat auch einen Schuldigen ausgemacht.
(Symbolbild) Foto: Holger Menzel (Symbolbild)
Frankfurt. 

Nach Ansicht des verkehrspolitischen Sprechers der SPD-Fraktion im hessischen Landtag, Uwe Frankenberger, hat sich die schwarz-grüne Landesregierung offenbar vom Ausbau der A 661 verabschiedet. Als Beleg führt Frankenberger an: „Gegenüber dem Bund hat das Verkehrsministerium von Minister Tarek Al-Wazir dem Projekt eine ,absehbar schwierige Durchsetzbarkeit’ attestiert und so faktisch dafür gesorgt, dass der A-661-Ausbau im neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) nur mit niedriger Priorität als „Weiterer Bedarf“ eingestuft wird.

Frankenberger hat die Landesregierung für ihr Verhalten scharf kritisiert: „Seit Jahren warten die Berufspendler im Rhein-Main-Gebiet darauf, dass der Dauerstau auf der A 661 endlich ein Ende hat. Seit Jahren warten die Anwohner der A 661 auf einen wirksamen Lärmschutz. Beides gibt es nur, wenn die Strecke ausgebaut wird.“

Frankenberger prognostizierte, dass die Zahl der Staustunden und die Zahl der Verkehrsunfälle weiter zunehmen werde, wenn nicht in absehbarer Zeit mit dem Ausbau der A 661 begonnen werde. „Tarek Al-Wazir treibt das Rhein-Main-Gebiet mit Vollgas in den Stau“, sagte Uwe Frankenberger.

Der Abgeordnete kündigte an, dass die Landtagsfraktion der SPD bei der nächsten Sitzung des Verkehrsausschusses Aufklärung über das erstaunliche Verhalten des Verkehrsministers verlange.

(tre)
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