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Tierheim-Orakel: Deutschland - Mexiko: WM-Orakel Frieda sucht ein neues Zuhause

Von Wird Deutschland seine WM-Spiele gewinnen? Wir halten es kaum aus vor Spannung und haben ein Orakel befragt: Drei Hunde aus dem Tierheim Hochtaunus tippen für uns die Vorrunde. Teil 1: American Staffordshire-Mix Frieda tippt Deutschland gegen Mexiko und sucht ein neues Zuhause in einer sportlichen Familie.
WM-Orakel 2018 WM-Orakel 2018

1. Spiel: Deutschland gegen Mexiko

Spielbericht:

Wie wichtig es ist, mit einem guten Ergebnis in das Turnier zu starten, weiß auch der AmStaff-Mix Frieda. Die vier Jahre alte verspielte Hündin toppt voller Freude über die Wiese des Oberurseler Tierheims und kann es kaum erwarten, endlich den Sieger zu küren. Dafür stehen zwei Futternäpfe bereit, jeweils geschmückt mit der entsprechenden Nationalflagge und gefüllt mit schmackhaften Leckerlis.

Flaggenklau beim Warmmachen

Schon bevor das Spiel los geht, zeigt Frieda wie viel Energie in ihr steckt. Neugierig rennt sie über die Wiese und sucht ständig etwas zum Spielen. Dabei entdeckt sie auch unsere Fähnchen und ehe sich alle Umherstehenden versehen, hat sie sich die Mexikofahne geschnappt und rennt davon. Kein gutes Omen für die Mittelamerikaner, doch die eigentliche Entscheidung steht erst noch bevor.

Und das Spiel beginnt: An einer Leine hält Tierpflegerin Yvonne Triendl die menschenfreundliche Hündin zurück. Längst hat diese die Leckerlis gewittert. Da ertönt der Anpfiff, die Tierpflegerin löst die Leine und Frieda sprintet nach vorne.

Mexiko erwischt den besseren Start

Schon auf ihren ersten Metern orientiert sich Frieda zum mexikanischen Napf, ihre Augen fokussieren die grün-weiß-rote Flagge, doch plötzlich, in der entscheidenden Phase, stoppt sie ab, wechselt die Blickrichtung und entscheidet sich für die Leckerlis unter der schwarz-rot-goldenen Flagge: Sieg für Deutschland! 

Unser Orakel-Tipp:

Mexiko war lange gut im Spiel, doch hintenraus beweisen die Deutschen einfach die größeren Scorerqualitäten.

Deutschland - Mexiko: 2-1

Frieda sucht ein neues Zuhause:

Seit Anfang Mai lebt Frieda nun schon im Tierheim Hochtaunus. Zuvor lebte sie im Frankfuter Tierheim, das sie wiederum aus einem Berliner Tierheim übernahm. Wer Frieda kennenlernt, ist überrascht, dass sie schon so lange kein Zuhause findet. Verschmust begrüßt sie neue Gäste, zeigt sich liebevoll und verspielt. "Frieda ist ein Menschenfreund", erklärt Tierheimleiterin Nicole Werner.

Sie empfiehlt Frieda für eine sportliche Familie mit Kindern. Als American Staffordshire-Mix ist Frieda zwar als Kampfhund gelistet und daher genehmigungspflichtig, "aber das weiß Frieda ja nicht", erklärt Werner amüsiert. Und tatsächlich: Eigenschaften eines Kampfhundes besitzt die 52 cm große und 24 Kilo schwere, kastrierte Hündin nicht. Viel eher zeigt sie sich loyal und verfügt über einen guten Grundgehorsam.

Nicole Werner und ihr Team hoffen, dass Frieda endlich ein neues Zuhause findet.

Name: Frieda

Rasse: American-Staffordshire-Mix

Alter: 4 Jahre

menschenfreundlich und verspielt

Wer Lust bekommen hat Frieda kennenzulernen, kann sich daher gerne an den Tierheim Hochtaunus e.V. in Oberursel wenden:

Telefon: 06171 23097

E-Mail: info@tierheim-hochtaunus.de

www.tierheim-hochtaunus.de

Das Tierheim Hochtaunus:

Eine perfekte Gelegenheit das Tierheim kennen zu lernen, bietet sich schon jetzt am Wochenende. Am Samstag und Sonntag (16.&17. Juni) feiert der Verein sein großes Sommerfest im Forsthausweg 15 in Oberursel. Dabei gibt es einen Flohmarkt und zahlreiche Infostände, an denen sich die Besucher über die Arbeit des Tierheims informieren können.

87 Tiere sind aktuell im Tierheim Hochtaunus untergebracht. Der Großteil sind Hunde und Katzen, doch auch einige Kaninchen, ein paar Schafe, Ratten, Degus, Vögel und eine Schildkröte haben dort ein vorübergehendes Zuhause gefunden. Im Sommer sind es besonders viele Tiere, da das Tierheim zusätzlich eine Tierpension für die Ferienzeit betreibt.

Die Gründe, warum Menschen ihre tierischen Freunde einem Tierheim überlassen, sind vielfältig. In den seltensten Fällen sind es jedoch dramatische Schicksale: "Meistens liegt es am Vermieter oder es sind finanzielle Gründe," erklärt Tierheimleiterin Nicole Werner. Häufig, so berichtet sie, sei allerdings auch eine plötzliche, nach Jahren auftauchende Allergie die Begründung. Die Tierheimleiterin kann bei solchen Ausreden nur die Augen verdrehen, mit offenen Armen wird das Tier aber in jedem Fall empfangen.

Immer häufiger käme es auch zu Fällen von sogenanntem "Animal Hording". Wenn etliche Tiere bei erbärmlichen Bedingungen gehalten werden, springt das Tierheim ein und nimmt die Tiere bei sich auf. Vorallem Katzen und Kleintiere seien davon betroffen. Insgesamt acht Pfleger arbeiten derzeit im Tierheim. Mehr als 30 Helfer gehen ehrenamtlich mit den Hunden gassi oder schenken den Katzen Streicheleinheiten. Weitere Helfer werden jederzeit gesucht und können nach einem Probetag Teil des Teams werden.

Neben Helfern freut sich der Tierheim Hochtaunus e.V. auch über Spenden. Nicht nur Geld, auch Essen, Spielzeug und allerhand Sachspenden werden gerne genommen. 

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