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OB-Wahl: Wähler der Linken und Grünen verhelfen Feldmann zum Erfolg

Frankfurts wiedergewählter Oberbürgermeister Peter Feldmann verdankt seinen haushohen Sieg bei der Stichwahl am Sonntag Wählern der Linken und der Grünen.
Peter Feldmann (SPD), wiedergewählter Oberbürgermeister von Frankfurt am Main. Foto: Andreas Arnold Peter Feldmann (SPD), wiedergewählter Oberbürgermeister von Frankfurt am Main.
Frankfurt/Main. 

Frankfurts wiedergewählter Oberbürgermeister Peter Feldmann verdankt seinen haushohen Sieg bei der Stichwahl am Sonntag Wählern der Linken und der Grünen. Anhänger der Linken stimmten zu rund 65 Prozent für den SPD-Politiker, wie eine am Montag vorgestellte Analyse der Stadt ergab. Unter den Grünen waren es knapp 40 Prozent. Feldmanns CDU-Konkurrentin Bernadette Weyland erhielt aus beiden Lagern nur Stimmen im sehr niedrigen einstelligen Bereich. Ein Großteil der Grünen-Wähler und auch viele von der Linken blieben bei der Stichwahl zu Hause.

Feldmann, der bei der ersten Runde am 25. Februar mit zwölf Kandidaten bereits 46 Prozent erhalten hatte, hatte am Sonntag die Stichwahl mit 70,8 Prozent der Stimmen gewonnen. Auf Weyland entfielen 29,2 Prozent. Der OB konnte anders als Weyland auch seine Wählerschaft aus der Hauptwahl zu fast 100 Prozent mobilisieren. Sogar in den CDU-Hochburgen lag er weit vorne. In den grün-dominierten Stimmbezirken kam er sogar auf 80 Prozent.

Die Öko-Partei hatte anders als die Linke keine Empfehlung zur Wahl Feldmanns ausgesprochen, der in Reihen der Grünen-Fraktion im Römer (Rathaus) umstritten ist. Die Beteiligung an der Stichwahl lag bei lediglich 30,2 Prozent - ein historisches Tief bei Wahlen überhaupt in der Hessen-Metropole. Bei den Frauen unter 25 Jahren gingen nur 14,8 Prozent zur Wahl.

Angesichts von Beschwerden bei verspäteter Zustellung der Briefwahlunterlagen regte Frankfurts Wahldezernent Jan Schneider (CDU) an, den zweiwöchigen Abstand zwischen Haupt- und Stichwahl zu verlängern. Wegen der begrenzten Kapazitäten der Postzusteller werde dies Problem künftig zunehmen. Eine Übermittlung der Unterlagen per E-Mail ist gesetzlich nicht zulässig.

(dpa)

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