Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Titelbild Mainova Marathon Laufsport - alles rund um den Mainova IRONMAN Frankfurt 2017 Frankfurt am Main 23°C

Krankenhäuser in der Mainmetropole: Warum Frankfurt die heimliche Hauptstadt der Knochen-Docs ist

Von Mit Prof. Ingo Marzi und Prof. Andrea Meurer stehen seit Jahresbeginn gleich zwei Experten der Uniklinik an der Spitze der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie. Generalsekretär ist ebenfalls ein Frankfurter: Prof. Reinhard Hoffmann von der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik (BGU).
Prof.  AndreaMeurer Bilder > Foto: Salome Roessler Prof. AndreaMeurer
Frankfurt. 

Fast könnte man sagen, Frankfurt sei die heimliche Hauptstadt der Orthopäden und Unfallchirurgen. Der Vorstand der einschlägigen Fachgesellschaft ist seit Jahresbeginn fest in der Hand von Frankfurter Experten: Prof. Ingo Marzi ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU), Prof. Andrea Meurer seine Stellvertreterin. Damit wächst auch die Bedeutung der Frankfurter Uniklinik auf diesem Fachgebiet, denn beide Chefärzte stehen im Dienste des Krankenhauses: Marzi (57) als Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Uniklinikum, Meurer als Ärztliche Direktorin und Geschäftsführerin der Orthopädischen Universitätsklinik Friedrichsheim, einer Tochtergesellschaft des Uniklinikums. Die 50-Jährige ist zudem die erste Frau an der Spitze der DGOU.

In Frankfurt gelernt

Dass es sich bei beiden um waschechte Frankfurter Mediziner handelt, verdeutlicht auch die Tatsache, dass beide ihr Handwerk an der Goethe Universität gelernt haben. Nach Stationen im Ausland und an anderen Kliniken kehrte Marzi 2001 an den Main zurück, Meurer 2009. Gewählt wurden beide von ihren Kollegen zunächst für die Dauer von einem Jahr. Sie übernehmen damit auch die Präsidentschaft ihrer jeweiligen „Muttergesellschaften“ – also Marzi die der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und Meurer die der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC).

In ihren neuen Funktionen sind Marzi und Meurer zugleich Präsidenten des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU), den sie gemeinsam mit dem Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) im Oktober in Berlin ausrichten. Unter dem Motto „Bewegung ist Leben“ soll es um Themen gehen wie Gelenkersatz, Knochenbrüche und Gelenkverletzungen; Kinderorthopädie und -traumatologie; Polytrauma, Organverletzungen und Notfallbehandlung; Prävention, Training sowie Sportverletzungen und Überlastungssyndrome. „Das Kongressmotto ist Motor unserer täglichen Arbeit, Forschung und Lehre“, unterstreicht Marzi. Als Gastland haben die Kongresspräsidenten dieses Jahr die USA eingeladen: Die Vertreter mehrerer amerikanischen Fachgesellschaften gestalten mit weiteren europäischen Vereinigungen das englischsprachige Veranstaltungsprogramm mit und prägen damit die zunehmend internationale Ausrichtung des Kongresses. „Wir sind gespannt auf die fachlichen und wissenschaftlichen Erkenntnisse unserer Kollegen – vor allem aber natürlich auch auf die ersten Erfahrungsberichte über die gesundheitspolitischen Entwicklungen“, sagt Meurer mit Blick auf den neuen amerikanischen Präsidenten Donald Trump.

Dritter im Bunde

Das Amt des DGOU-Generalsekretärs hat seit 2016 ebenfalls ein Frankfurter inne: Prof. Reinhard Hoffmann von der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik (BGU).

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse