Wassersportclub „entsetzt“ über Nazi-Party

Gut eine Woche nach einer Party auf dem Gelände des polizeinahen Wassersport- und Freizeitclubs Poseidon, bei der auch Hells Angels und Rechtsradikale mitfeierten, hat sich der Vereinsvorstand
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Frankfurt. 

Gut eine Woche nach einer Party auf dem Gelände des polizeinahen Wassersport- und Freizeitclubs Poseidon, bei der auch Hells Angels und Rechtsradikale mitfeierten, hat sich der Vereinsvorstand erstmal öffentlich zu Wort gemeldet und von einer „bedauerlichen Angelegenheit“ gesprochen. Die Mitglieder des Clubs seien über den Vorfall „entsetzt“ gewesen, äußerte Vorstandsmitglied Ralf Voß gegenüber dieser Zeitung. Er betonte: „Eine solche Klientel wollen wir auf unserem Vereinsgelände nicht haben.“

Grundsätzlich könnten das Gelände am Osthafen alle Vereinsmitglieder mieten, darüber hinaus aber auch Angehörige regionaler Behörden, die dem Vorstand bekannt seien oder von Vereinsmitgliedern empfohlen würden. So sei es auch bei der Vermietung am 27. Juli gelaufen. „Dass der Mieter nicht selbst vor Ort sein und das Gelände einer hier nicht bekannten Person überlassen würde, war für uns weder vorhersehbar noch denkbar“, hebt Voß hervor. „Selbstredend werden wir daraus Konsequenzen für die künftige Verfahrensweise ziehen.“

Der Vorstand des Wassersport- und Freizeitclubs vermietet das Gelände nach eigenen Angaben etwa 20 bis 30 Mal pro Jahr. Zurzeit zähle der Verein 50 Mitglieder, dabei handele es sich um aktive und pensionierte Angehörige der Wasserschutzpolizei und Hafenbetriebe.

(Christian Scheh)
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