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Abbau: Weihnachten ist endgültig vorbei

Von Der Weihnachtsmarkt auf dem Römerberg war schon vor dem Fest erledigt. Nun ging es gestern auch dem Weihnachtsbaum an den Kragen.
Die letzte Lichterkette wird eingelagert. Dann geht es an den Weihnachtsbaum auf dem Römerberg selbst. Der ist seit gestern Geschichte. Foto: Heike Lyding Die letzte Lichterkette wird eingelagert. Dann geht es an den Weihnachtsbaum auf dem Römerberg selbst. Der ist seit gestern Geschichte.
Frankfurt. 

Erst der Schmuck, dann die Äste und zum Schluss Stück für Stück der Stamm: Die riesige Rotfichte aus dem Sauerland, die dem Römerberg seit Mitte November ein weihnachtliches Flair verlieh, ist seit gestern Geschichte. Und während Lichterketten und Schmuck nun für den nächsten Baum eingelagert werden, wandern die noch immer grünen Äste in den Grünschnitt. Aus dem Stamm dagegen wird Kaminholz gemacht.

„Früher ging er noch an die Praunheimer Werkstätten“, berichtet Kurt Stroscher von der Tourismus + Congress GmbH Frankfurt (TCF). Doch für deren Sägewerk werde heutzutage zu viel Draht verarbeitet. Daher lasse sich mit dem Holz auch kein Geld mehr verdienen.

Den Abbau selbst allerdings muss die TCF zahlen – im Gegensatz zum Baum selbst und vor allem dessen Transport nach Frankfurt. Dies – rund 10 000 Euro – übernimmt immer ein Sponsor, beim nun gefallenen über acht Tonnen schweren Brocken die sauerländische Stadt Schmallenberg, die dafür auf dem Weihnachtsmarkt für sich werben durfte.

Die Rotfichte aus dem Schmallenberger Stadtwald beim Stadtteil Latrop war ursprünglich 33 Meter hoch, 124 Jahre alt und hatte einen Stammdurchmesser von gut 78 Zentimetern. Da dies für den Betonschacht am Römerberg zu viel war, musste der Baum dann aber doch noch um zwei Meter gekürzt werden.

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