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Gefahr besteht weiterhin: Weiterhin Schulverbote wegen Masern in Frankfurt

Das Gesundheitsamt registrierte keine neuen Masernfälle am Höchster Leibnitz-Gymnasium. Dennoch dürfen einige Lehrer und Schüler vorerst nicht zum Unterricht.
Wer keinen ausreichenden Impfschutz nachweisen konnte, muss bis Ende der Woche zu Hause bleiben. Foto: imago stock&people Wer keinen ausreichenden Impfschutz nachweisen konnte, muss bis Ende der Woche zu Hause bleiben.
Frankfurt/Main. 

Wegen Maserngefahr dürfen einige Schüler, Lehrer und Mitarbeiter der Leibnizschule in Frankfurt-Höchst vorerst nicht zum Unterricht. Das betrifft 45 Angehörige der Schule. Diese teilt Räumlichkeiten mit dem Friedrich-Dessauer-Gymnasium, das seit Mitte Januar 13 Masernerkrankte zählte. Neue Fälle an diesem Gymnasium liegen jedoch nicht vor, wie Udo Götsch vom Gesundheitsamt Frankfurt am Montag berichtete.

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Vergangene Woche war die Masernerkrankung eines Kindes der Leibnizschule bekannt geworden. Danach prüfte das Gesundheitsamt den Impfstatus aller Schüler und Mitarbeiter. Wer keinen ausreichenden Impfschutz nachweisen konnte, muss bis Ende der Woche zu Hause bleiben. Masern sind eine hochansteckende Krankheit, die sich schnell verbreitet und in seltenen Fällen zu Gehirnentzündungen führen kann.

Zudem sei ein Masernfall bekannt geworden, der „auf eine andere Frankfurter Schule” gehe, teilte das Gesundheitsamt mit. Es handele sich um ein Geschwisterkind eines Masernpatienten vom Friedrich-Dessauer-Gymnasium. „Das Geschwisterkind war aber in der Zeit, in der es noch in die Schule ging, noch nicht ansteckungsfähig”, sagte Götsch.

(dpa)
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