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Wegen Sicherheitsbedenken: Wirtschaftsclub sagt Frauke-Petry-Vortrag ab

Das Präsidium des Wirtschaftsclubs Rhein-Main hat sich entschlossen, den Vortrag mit der AfD-Bundesvorsitzenden Frauke Petry am 23. März ganz abzusagen. Thomas Kremer, Präsident der Wirtschaftsvereinigung, begründete den Schritt vor allem mit Sicherheitsbedenken.
Frauke Petry Foto: imago stock&people Frauke Petry
Frankfurt.  Das Präsidium des Wirtschaftsclubs Rhein-Main hat sich entschlossen, den Vortrag mit der AfD-Bundesvorsitzenden Frauke Petry am 23. März ganz abzusagen. Thomas Kremer, Präsident der Wirtschaftsvereinigung, begründete den Schritt  vor allem mit Sicherheitsbedenken.

Die Polizei habe ihm am Mittwochmorgen mitgeteilt, dass mehrere Gegendemonstrationen angemeldet worden seien undmit gewaltbereiten Demonstranten aus der linksextremen Szene zu rechnen sei. „Das können und wollen wir weder der Rednerin noch den Gästen zumuten.“ Er habe die AfD-Politikerin per E-Mail über die Absage informiert, aber noch keine Rückmeldung erhalten, sagte Kremer am Nachmittag im Gespräch mit dieser Zeitung.

Ein weiterer Grund für die Absage der Veranstaltung, die ursprünglich als „Streitgespräch“ mit einem „Kontrahenten“ vorgesehen war, sei die Kündigung des Mietvertrags für den eigentlich vorgesehenen  Veranstaltungsort – die Villa Bonn im Westend – durch die Frankfurter Gesellschaft gewesen. Diese  habe wegen der  Gegendemos offenbar Schäden an der denkmalgeschützten Immobilie –  zum Beispiel durch Farbbeutelwürfe – befürchtet. Nach der Einladung für die Veranstaltung war wie berichtet heftige Kritik  laut geworden.

(chc)
 
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