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ABG Frankfurt Holding feiert Richtfest in der Hahnstraße: Wohnen im „Lyoner Quartier“

Die Zahl 200 bringt der Frankfurter Max Baum Immobilien-Gesellschaft Glück: Rund 200 Bauarbeiter zogen zwei Neubauten in der Bürostadt pünktlich hoch, so dass gestern rund 200 Gäste das Richtfest feiern konnten.
Richtfeste gehören für Baufirmen und -herren zu den schönsten Traditionen. Vor allem, wenn der Zeitplan eingehalten wurde. Bilder > Foto: Michael Faust Richtfeste gehören für Baufirmen und -herren zu den schönsten Traditionen. Vor allem, wenn der Zeitplan eingehalten wurde.
Niederrad. 

Max Baum freute sich: „Das relativ stabile Wetter und unsere Mitarbeiter haben dafür gesorgt, dass wir unseren Zeitplan voll erfüllt haben“, sagte er. Vater Michael stimmte zu: Das Duo von der gleichnamigen Frankfurter Immobilienfirma feierte gestern in der Bürostadt Niederrad, seit seiner Umstrukturierung in ein Wohn- und Mischgebiet unter „Lyoner Quartier“ firmierend, ein Richtfest der etwas größeren Art. Sabrina Bach, die in traditioneller Zimmermannskluft den Richtspruch unterm gewaltigen rot-weißen Richtkranz hielt, wirkte auf dem Gerüst des imposanten Rohbaus klein.

Schlüsselfertig gebaut

Rund 55 Millionen Euro kosten die beiden Neubauten mit 165 Wohnungen, von denen 102 vermietet und 63 verkauft werden. Der Grundstein wurde im August vergangenen Jahres an der Hahnstraße 37–41 gelegt. Dafür war unter anderem ein ehemaliges Bürogebäude von Fiat abgerissen worden. Der Projektentwickler Max Baum erstellt das Gebäude schlüsselfertig für die städtische Frankfurter Wohnungsgesellschaft ABG Holding. Deren Geschäftsführer Frank Junker hatte schon zum Start des Projekts erklärt: „Wir fungieren als Endinvestor und Eigentümer.“

Mittelstandsprogramm

Etwa 30 Prozent der Mietwohnungen sind nach dem Frankfurter Mittelstandsprogramm für familien- und seniorengerechten Mietwohnungsbau gefördert. Diese Bleiben sind für Haushalte bestimmt, deren Einkommen nicht wesentlich über den Grenzen für Sozialwohnungen liegen und die es in Frankfurt schwer haben, angemessenen Wohnraum zu bezahlbaren Mieten zu finden. Zielgruppe sind Familien ab drei Personen, Paare mit mindestens einem Kind und Alleinerziehende mit einem und mehr Kindern sowie Rentner und Pensionäre. Die Einstiegsmiete liegt etwa 35 Prozent unter der ortsüblichen Marktmiete. Ein Quadratmeter der frei finanzierten Wohnungen soll hingegen zwischen 11,20 und 11,50 Euro kosten.

Info: Platz für bis zu 7000 Menschen

1963 bekundeten über 80 Firmen Interesse, sich in einer Bürostadt Niederrad niederzulassen. Die anfangs erfolgreiche Monostruktur des 144 Hektar großen Quartiers rächte sich aufgrund neuer

clearing

Auch ein Dutzend kleine Studentenwohnungen gibt es hier. Diese können, falls dereinst nicht mehr benötigt, leicht in Wohnungen für Familien umgebaut werden. Die Eigentumswohnungen sind für rund 3500 Euro pro Quadratmeter zu haben. Laut Junker liege das unter dem Schnitt in der Stadt, wo es fast nichts unter 4000 Euro gebe. Die zwei Wohnhäuser haben sieben Geschosse. Für Leben im „Lyoner Quartier“ sorgen auf einer etwa 4600 Quadratmeter großen Gewerbefläche im Erdgeschoss ein Discounter, ein Vollsortiment-Supermarkt sowie eine Drogerie.

Spielplatz im Innenhof

Es gibt insgesamt 244 Autostellplätze auf dem Areal und in der eingeschossigen Tiefgarage. Der Innenhof ist rund 4000 Quadratmeter groß. Hier sollen Grün, Bänke und ein Spielplatz für Leben sorgen. Bezugsfertig sollen die Neubauten Ende April/Anfang Mai 2018 sein.

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