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ZING: Tricks ohne Ende

Die Klasse 4 d der Theobald-Ziegler-Schule berichtet, was sie bei den Robben im Frankfurter Zoo erlebt hat.
Die ZING-Reporter der Theobald-Ziegler-Schule (im Hintergrund) beobachten den Tierpfleger bei der Robbenfütterung. Die Robben im Frankfurter Zoo werden täglich um 11 Uhr und um 15:30 Uhr gefüttert.	Foto: Fritzsche Die ZING-Reporter der Theobald-Ziegler-Schule (im Hintergrund) beobachten den Tierpfleger bei der Robbenfütterung. Die Robben im Frankfurter Zoo werden täglich um 11 Uhr und um 15:30 Uhr gefüttert. Foto: Fritzsche
Frankfurt. 

Die Robben springen durch Reifen, schnellen aus dem Wasser in die Höhe und machen Handstand. Diese und viele weitere Kunststücke haben sie von ihren Tierpflegern gelernt. Das Training beruht bei fast allen Übungen darauf, dass die Robben mit der Schnauze einen Tennisball berühren, der an einem Stab befestigt ist. Zeigen die Tiere das erwünschte Verhalten, so werden sie mit Fisch belohnt und werden durch einen Pfiff bestätigt. Den verspielten Tieren wird durch das Training die Langeweile vertrieben. Außerdem können die Tiere so auch ohne Narkose leicht behandelt werden, wenn sie verletzt sind.

Im Frankfurter Zoo leben acht Zwergseebären und fünf Seehunde. Die beiden Robbenarten unterscheiden sich voneinander: Die Zwergseebären sind Ohrenrobben, bei denen die Ohren außen deutlich sichtbar sind. Seehunde sind dagegen Hundsrobben, die über ein inneres Ohr verfügen. Zwergseebären können sich an Land mit ihren großen Flossen schnell fortbewegen, wohingegen Seehunde nur auf ihrem Bauch „robben“ können.

Tierpfleger Benjamin Schröder, seit dem Jahr 2000 im Frankfurter Zoo tätig, verbringt täglich bis zu drei Stunden mit dem Training und der Fütterung der Tiere. Während seiner Tätigkeit im Frankfurter Zoo werden jedes Jahr rund vier Tiere geboren. Die jungen Robben werden nach einiger Zeit in anderen Zoos untergebracht. Beide Robbenarten sind Haremstiere, bei denen ein Männchen mit zahlreichen Weibchen zusammenlebt. Bei den Zwergseebären werden die Männchen mit einer Gesamtlänge von 2,50 Meter und einem Gewicht bis zu 350 Kilogramm deutlich schwerer als die Weibchen, die nur 150 Kilogramm wiegen und kleiner bleiben. Beide Robbenarten sind vom Aussterben bedroht, da sie vom Menschen aufgrund ihres Fells noch immer gejagt werden und der Lebensraum der Tiere verschmutzt und zerstört wird.

Die Tiere im Zoo bekommen jeden Tag sechs bis zehn Kilogramm Fisch. Der Fisch wird mit Vitaminen und Salz angereichert, um die Tiere gesund zu erhalten. Im Zoo schwimmen sie nämlich in Süßwasser.

Die Robben werden täglich um 11 Uhr und um 15:30 Uhr gefüttert.

Lara, Rawahad, Amina, Achraf, Anesa, Ömer, Asmae, Soufian, Melike, Rasoul, Katharina, Nathan, Selin, Regovic, Davut, Ramin, Josef

 

Zoo Frankfurt, Bernhard-Grzimek-Allee 1; 9-19 Uhr; Eintritt: 8 / 4 Euro.

 

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