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Ortsbeirat 1: Zebrastreifen und Haltemöglichkeit vor der Kita „Zauberhut“ gefordert

Von Eine Begrenzung der Parkmöglichkeiten vor der Kita „Zauberhut“ und eine sichere Querungsmöglichkeit der Gutleutstraße fordert der Ortsbeirat 1.
Hier auf der Gutleutstraße wünscht der Ortsbeirat 1 einen Zebrastreifen für Fußgänger. Foto: Rainer Rüffer Hier auf der Gutleutstraße wünscht der Ortsbeirat 1 einen Zebrastreifen für Fußgänger.
Gutleutviertel. 

Seit einiger Zeit ist der Parkstreifen auf der östlichen Seite der Hafenstraße zwischen Gutleutstraße und Hafentunnel nur noch Bussen vorbehalten. „Doch haben sich viele Eltern bei mir dafür ausgesprochen, dass auch für Eltern, die ihre Kinder morgens in die Kita ,Zauberhut’ ins Behördenzentrum bringen, wieder eine Parkmöglichkeit eingerichtet wird“, erklärte Antje Arold-Hahn, Kinderbeauftragte im Ortsbeirat 1 (Innenstadt, Altstadt, Europaviertel, Bahnhofsviertel, Gallus, Gutleut).

Deshalb fordert die SPD-Fraktion in einem verabschiedeten Antrag an den Magistrat, diese Parkmöglichkeit auch wieder für Eltern einzurichten, die ihre Kinder morgens zwischen 7 und 10.15 Uhr in die Kindertagesstätte bringen und nachmittags zwischen 14.15 und 17.15 Uhr wieder abholen.

Mit und ohne Bedeutung

„Wenngleich diese Regelung nicht derart ausgeweitet werden sollte, dass Parkbeschränkungen ihre Bedeutung verlieren“, wie die SPD-Fraktionsvorsitzende Anna Pause einräumte. Die Genossen führen in ihrer Begründung aus, dass die Annahme, die Eltern würden mehrheitlich im Gutleutviertel wohnen und ihre Kinder zu Fuß bringen, nicht zutreffe. Vielmehr würden 25 Prozent der Eltern weiter entfernt wohnen und ihre Kinder mit dem Auto zum „Zauberhut“ bringen, weil sie dort bei der Platzvergabe berücksichtigt wurden. Oder aber sie sind im Behördenzentrum berufstätig und fahren deshalb ihre Kinder – teilweise auch mit Behinderung – zum Kindergarten oder einer nahe gelegenen Schule.

Durchgesetzt hat sich die SPD mit ihrer Magistratsforderung, wenige Meter weiter von der Kita „Zauberhut“ eine sogenannte „Querungshilfe“ für die Gutleutstraße von der Werftstraße zum Behördenzentrum einzurichten. „Denn die früher zweispurige Gutleutstraße hat sich stadtauswärts durch eine Insel auf eine einzige, wenn auch relativ breite Fahrbahn, verengt“, so die Begründung.

Dies führe unter anderem dazu, dass die Fußgänger, die bereits eine Fahrbahn überquert haben und dann auf der Verkehrsinsel stehen, sich beim Überqueren der zweiten Fahrbahn nicht mehr sicher fühlen könnten – zumal dort auch schon ein Verkehrsschild umgefahren worden sei.

„Wobei wir uns nicht auf einen Zebrastreifen festlegen sollten, der vor der dortigen Verkehrsinsel wegen der zweispurigen Straßenführung wahrscheinlich nicht genehmigungsfähig ist“, gab Grünen-Sprecher Andreas Laeuen zu bedenken. Entsprechendes gelte für eine Verkehrsampel, denn die Abstände zwischen der Insel und dem gegenüberliegenden Bürgersteig vor dem Behördenzentrum seien zu gering.

Amt will prüfen

Der Leiter des Frankfurter Straßenverkehrsamtes, Gert Stahnke, erklärt auf Anfrage dieser Zeitung, beide Anträge müssten vor Ort geprüft werden. Und im Fall einer Querungshilfe der Gutleutstraße sei auch eine Rücksprache mit der Polizeibehörde sinnvoll. „Was den Parkstreifen für die Kita ,Zauberhut’ in der Hafenstraße betrifft, könnte man sich mit einer Art Ladezone behelfen“ schlägt er vor. Eine Parkraumreservierung durch ein spezielles Verkehrsschild für die Eltern sei mit der Straßenverkehrsordnung nicht vereinbar.

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