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Tor an der Rhönstraße offen: Zoo hat wieder zwei Eingänge

Von Lange hatten die Nachbarn drauf gedrungen, jetzt ist das Ziel teilweise erreicht. Der Zooeingang an der Rhönstraße ist wieder offen, allerdings nur für diejenigen, die schon ein Ticket haben.
Mit Kindern aus der nahegelegenen Kita „Dostluk“ feierten Kulturdezernentin Ina Hartwig (rechts) und Zoodirektor Prof. Manfred Niekisch die Eröffnung des Zoo-Eingangs an der Rhönstraße. Bilder > Foto: Holger Menzel Mit Kindern aus der nahegelegenen Kita „Dostluk“ feierten Kulturdezernentin Ina Hartwig (rechts) und Zoodirektor Prof. Manfred Niekisch die Eröffnung des Zoo-Eingangs an der Rhönstraße.
Frankfurt. 

Jetzt führen wieder zwei Wege in den Frankfurter Zoo. Weil auch vier Jahre nach der Schließung des Eingangs an der Rhönstraße die Beschwerden nicht abgerissen waren, haben Zoo und Stadt nun doch einen Weg gefunden, das östliche Tor in den Tiergarten wieder zu öffnen. Am Mittwoch feierten Zoodirektor Prof. Manfred Niekisch und Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) mit Anwohnern diesen „Durchbruch“.

Bilanz im Herbst

„Das Tor vom Zoo ins Ostend ist wieder offen. Viele Gespräche mit Anwohnern und Interessenvertretern haben mir deutlich gemacht, wie sehr der Eingang vermisst wurde“, sagte Ina Hartwig. Dennoch ist die Öffnung nur ein befristetes Provisorium. Hinein kommen durch den neuen alten Eingang nämlich vorerst nur Inhaber von Dauer- und Vorverkaufskarten. Und nach Ende der Sommersaison, am 17. September, soll er erstmal wieder geschlossen werden. Abhängig von der Resonanz und den Besucherzahlen soll dann eine Entscheidung fallen, „ob und wie ein dauerhaft für alle nutzbarer Eingang in der Rhönstraße eingerichtet werden kann“, versprach die Kulturdezernentin.

Den Sommer über können Besucher mit gültigen Eintrittskarten täglich von 9 bis 15 Uhr von der Rhönstraße aus in den Zoo kommen. Wer am Wochenende in den Zoo möchte, kann seine Karten durchaus schon einige Tage zuvor am Haupteingang kaufen. Kontrolliert werden die Tickets von Mitarbeitern einer Sicherheitsfirma. Karten verkaufen können sie keine.

Hannelore Mees, Sozialbezirksvorsteherin im Ostend, hofft, dass das im nächsten Schritt wieder kommt. Denn sie weiß von vielen älteren Anwohnern, etwa aus dem nahen August-Stunz-Zentrum, dass ihnen der Weg rund um die Zoomauer bis zum Haupteingang am Alfred-Brehm-Platz viel zu weit ist. Viele hätten den Zoo seit 2013 als Ausflugsziel gestrichen. „Früher haben sich viele Senioren mal für ein Stündchen im Zoo verabredet. Viele hier hatten eine Dauerkarte, die sie mit der Schließung des Eingangs Rhönstraße aber abgeschafft haben.“

Hannelore Mees glaubt, dass es nicht allzu schwierig sein kann, am Nebeneingang auch Tageskarten zu verkaufen. „Dazu benötigt man nicht unbedingt Personal. Ein Automat für Eintrittskarten reicht.“ Ganz so einfach ist es allerdings nicht, wie Zoodirektor Niekisch schon mehrfach erklärt hat. Es müsste eine Verbindung zum zentralen Kassensystem geschaffen werden, dazu müsste durch den ganzen Zoo eine neue Internetleitung verlegt werden. Auch vollkommen ohne Personal sei der Eingang nur schwerlich zu betreiben. Obwohl Niekisch weiß, „dass es natürlich viel schöner ist, durch den Zoo zu laufen, statt außen an der Mauer herum“, fehle ihm bislang das Geld, um technisch oder personell nachzurüsten. Deshalb war der Eingang 2013 auch geschlossen werden. Denn nach wie vor besteht im Zoo ein hoher Investitionsbedarf, viele Tieranlagen und auch Häuser wie etwas das Grzimek-Nachttierhaus müssen erneuert werden.

Pinguin-Fest

Mitten im Zoo wird bereits kräftig gewerkelt: Die neue Pinguinanlage ist im Bau, 7,2 Millionen Euro wird sie kosten. Der Rohbau und die Grotte sind bereits fertig, der Zoo nimmt dies zum Anlass für ein Fest an diesem Sonntag. Dazu gehören Mal- und Bastelaktionen, Führungen über die Baustelle, Kasperletheater und Zaubershow, Fotoaktionen und Kinderschminken – in allem sollen viele Informationen über die Pinguine stecken. All das gibt es für den regulären Zooeintritt von 10, ermäßigt 5 Euro. Der Zoo öffnet von 9 bis 19 Uhr.

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