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Speedmarathon: Zu viele Radler-Rowdys fahren auf dem Bürgersteig

Von Nicht nur Autofahrer halten sich gerne mal nicht an die Verkehrsregeln. Auch Radfahrer begehen häufiger Vergehen, wie zum Beispiel das Fahren auf Fußgängerwegen.
Viele Radfahrer nutzen den Bürgersteig. Bilder > Foto: Rainer Rüffer Viele Radfahrer nutzen den Bürgersteig.
Frankfurt. 

Auf der Mainzer Landstraße rollt immer viel Verkehr - Autos, Radfahrer und Straßenbahnen sind unterwegs. Anlässlich der Verkehrssicherheitswochen hat die Stadtpolizei Frankfurt gestern an der Ecke zur Düsseldorfer Straße Fahrradfahrer kontrolliert. Einige sind einsichtig, andere erbost.

„Das häufigste Vergehen hier auf dem Fußgängerweg unter den Arkaden ist, dass die Radfahrer nicht absteigen“, sagt Stadtpolizistin Stephanie Ihlau (32). Sie und ihre Kollegen halten in der Stunde etwa zehn Radfahrer an. „Das liegt am schlechten Wetter, sonst wären es wohl mehr. Zum Feierabend kommen noch einige“, vermutet sie.

Einer von ihnen ist ein junger Mann, Mitte zwanzig, in Hemd und Anzugsschuhen. Er fährt auf der falschen Straßenseite und mit Kopfhörern in beiden Ohren. „Ein Kopfhörer im Ohr ist erlaubt, aber mit zweien wird es gefährlich“, sagt Ihlau. Hierfür kassiert sie zehn Euro Bußgeld.

Auch für das Fahren auf dem Bürgersteig wird dieser Betrag fällig. Eine etwa sechzigjährige Dame reagiert erbost auf die Kontrolle: „Haben Sie Spaß daran, den Leuten für zehn Meter fahren auf dem Fußweg Geld abzuknöpfen?“ Sie sei wegen der Enge auf der Düsseldorfer Straße „nur kurz“ auf den Bürgersteig ausgewichen. „Doch auch das ist ein Vergehen“, stellt Polizeidirektor Tim Heinen klar. „Bei solchen Kontrollen hören wir regelmäßig die Ausrede, dass es das erste Mal gewesen sei und dass die Radfahrer sonst regelkonform fahren würden.“ Doch die Polizisten könnten darauf keine Rücksicht nehmen: „Schließlich sollen solche Aktionen ja auch einen verkehrserzieherischen Effekt haben.“

Wie wichtig es ist, sich an Verkehrsregeln zu halten, würden die Leute meist erst bei einem Unfall erkennen. Auch würden „viele Unfälle glimpflicher ausgehen, wenn die Leute Helme tragen würden“, so Heine.

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