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Nach schnellem Neubau: Zwei Modul-Kitas sind eröffnet

Von Nach einigem Hickhack um Treppengeländer und Fenstergriffe sind die Kitas, die die Stadt in preisgünstiger Modulbauweise errichtet hat, nun wirklich fertig.
Kita (Symbolbild: dpa) Kita (Symbolbild: dpa)
Frankfurt. 

Das Baudezernat hat sein Ziel erreicht: Die vier Kitas, die in Modulbauweise und damit besonders schnell und preiswert errichtet worden sind, sind nun wirklich fertig. Durch zwei davon – die Kita am Römischen Ring im Europaviertel und die Kita an der Blauländchenstraße in Zeilsheim – toben seit Monatsbeginn erste Kinder. Als nächstes wird zum 1. November das Kinderzentrum am Hortensienring in Unterliederbach eröffnen.

Wie berichtet, hatte sich die Inbetriebnahme der jeweils rund 3,5 Millionen Euro teuren Gebäude um Wochen und teilweise Monate verzögert, weil zwar schnell gebaut, aber letzte kleinere Baumängel zu langsam beseitigt wurden.

Gefahren für die Kleinen

Die Träger, die die Gebäude von der Stadt übernehmen und die Einrichtungen betreiben, sowie Mitarbeiter des Stadtschulamtes hatten an einigen Stellen Sicherheitsbedenken angemeldet. So mussten etwa Fenstergriffe getauscht, die Haupttreppe gegen kleine Kletterer gesichert und zusätzliche Arretierungen für Türen angebracht werden. Kein großer Aufwand, aber erst nach einem Krisentreffen von Baudezernat und Stadtschulamt wurden die letzten Handgriffe zügig erledigt.

Das gilt auch für die noch immer leerstehende Kita in der Straße Am Dammgraben, zwischen Europaviertel und Kuhwald gelegen. Sie war die erste der insgesamt fünf geplanten Gebäude „von der Stange“, für die Vertreter des Magistrats unter Blitzlichtgewitter den ersten Spatenstich gesetzt hatten. Und nun wird ausgerechnet dieses Gebäude als letztes der schon errichteten vier Neubauten bezogen (Baubeginn des fünften in Eckenheim ist noch offen), nämlich erst zum 2. Januar 2017. Dabei ist inzwischen auch dort alles fix und fertig gebaut und nachgebessert, lediglich die Schlüsselübergabe steht noch aus. Sie ist für die übernächste Woche geplant. Aus organisatorischen Gründen wird der Träger, der Sozialpädagogische Verein, weitere zwei Monate vergehen lassen, bis er Kinder in die neue Einrichtung aufnimmt.

Anfang im neuen Jahr

Den November brauchen die Mitarbeiter, um die Kita, die knapp 100 Kinder zwischen ein und sechs Jahren aufnehmen kann, einzurichten. Möbel, Spielzeug, Geschirr, Windeln, Bastelutensilien und vieles mehr müssen an ihre Plätze gebracht werden. Danach könnte es losgehen, doch inzwischen wird es Dezember. Und weil die Weihnachtsferien und damit eine Unterbrechung anstehen, sehen die Erzieher wenig Sinn darin, die Kinder vorher einzugewöhnen. Und schon hat das neue Jahr begonnen.

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