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Neubau in Riedberg: Zwölf Häuser und eine Gaststätte

Von Die ABG Frankfurt Holding startet ihr nächstes Großprojekt auf dem Riedberg: Zwischen Leberecht-Migge-Anlage und Mart-Stam-Straße plant die Wohnungsbaugesellschaft zwölf Mehrfamilienhäuser mit 115 Wohnungen. In eines der Gebäude zieht ein Restaurant ein – es ist das erste im Riedberger Westflügel.
Zwölf Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 115 Wohnungen plant die städtische ABG Holding im Riedberger Westflügel. Zwischen den Gebäuden sollen grüne Innenhöfe entstehen, das Areal wird autofrei, in der Tiefgarage ist Platz für 122 Fahrzeuge. Zwölf Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 115 Wohnungen plant die städtische ABG Holding im Riedberger Westflügel. Zwischen den Gebäuden sollen grüne Innenhöfe entstehen, das Areal wird autofrei, in der Tiefgarage ist Platz für 122 Fahrzeuge.
Riedberg. 

Der Westflügel, das siebte und letzte Quartier des Riedbergs, ist nach wie vor eine Baustelle – vor allem im südlichen Bereich. Dort recken Kräne ihre Hälse in den Himmel und dröhnen Baufahrzeuge über die frisch asphaltierten Straßen. Eine weitere Großbaustelle kommt jetzt hinzu.

Mitte ist das gastronomische Zentrum

Restaurants im Erdgeschoss von Wohnhäusern, so wie im Nordend oder in Sachsenhausen, findet man auf dem Riedberg nicht. Das gastronomische Zentrum ist das Quartier Mitte.

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Auf dem 14 500 Quadratmeter großen, dreieckigen Areal zwischen der Leberecht-Migge-Anlage, der Mart-Stam- und der Ilse-Bing-Straße baut die Wohnungsbaugesellschaft ABG Holding Frankfurt zwölf Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 115 Mietwohnungen. 35 davon werden im Frankfurter-Programm für familien- und seniorengerechten Wohnungsbau gefördert. Die Mietpreise liegen bei 12,90 Euro für die preisfreien und bei 8,50 Euro bei den geförderten Wohnungen.

„Wir bauen hier ein schönes und ruhiges Wohnquartier mit großzügigen Grünanlagen“, verspricht ABG-Chef Frank Junker. 26,7 Millionen Euro investiert die Wohnungsbaugesellschaft in das Gebäude-Ensemble. Im Sommer 2019 sollen die Wohnungen bereits bezugsfertig sein.

Essen im Erdgeschoss

Während der Bau von Wohnungen auf dem Riedberg keine Neuigkeit mehr ist, wird es in einem der zwölf Gebäude ein Novum im Westflügel geben. Im Erdgeschoss des Hauses an der südwestlichen Ecke, also an der Kreuzung Leberecht-Migge-Anlage/Mart-Stam-Straße, wird ein Restaurant einziehen – und der erste gastronomische Betrieb im Quartier sein. „Mit der Gaststätte, die einen großen Außenbereich hat, sorgen wir für eine urbane Infrastruktur und einen Ort, an dem die Menschen zusammenkommen können. Das gibt es bisher hier nicht“, erklärt Junker.

Mit diesem Angebot kommt die ABG Holding dem Wunsch vieler Riedberger nach. Denn während es auf dem Riedbergplatz im Quartier Mitte gleich drei verschiedene gastronomische Angebote gibt, im Quartier Altkönigblick zumindest eines und der Döner-Imbiss am Bonifatiusbrunnen direkt neben dem Lidl-Markt Kleinigkeiten für den Hunger zwischendurch anbietet, suchte man nach solchen Möglichkeiten im Westflügel bislang vergeblich. Welche Art von Gastronomie im Erdgeschoss des Gebäudes einziehen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht bekannt.

Passivbauweise

Genauer sind die Eckdaten der zwölf neuen Mehrfamilienhäuser. Die dreistöckigen Gebäude mit drei bis vier Wohnungen pro Etage werden in Passivhausbauweise errichtet. „Dadurch werden die Nebenkosten der Mieter kaum noch eine Rolle spielen“, verspricht Junker.

Die Grundrisse der Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen bieten zwischen 50 bis 100 Quadratmeter. Acht der zwölf Häuser haben einen direkten Zugang zur Tiefgarage mit insgesamt 122 Stellplätzen. Die Bewohner der vier anderen Gebäude gelangen über die Fußwege zu ihren Fahrzeugen.

Die Architektur der leicht zueinander verdreht auf dem Areal angeordneten Gebäude wird durch geschwungene Formen geprägt. Die Gebäudeecken sind gerundet, Loggien und Balkone schneiden tief in die Außenwände ein. Für die Bebauung des Areals hat die ABG Holding einen Wettbewerb ausgeschrieben. Gebaut wird nun nach den Plänen des Frankfurter Architekten-Büros „Cyrus Moser“.

Das Gelände selbst, das von einem öffentlichen Rad- und Fußweg zwischen der Leberecht-Migge-Anlage und Ilse-Bing-Straße gequert wird, ist mit Fahrzeugen nicht befahrbar. Und die Zufahrt zur zentralen Tiefgarage erfolgt über die Mart-Stam-Straße.

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