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Zum Ende des AfE-Turms: Frankfurts gesprengte Gebäude

Am Sonntag knallt es mitten in der City. Der Uni-Turm in Bockenheim soll mit einem Knopfdruck so aus der Skyline radiert werden. Als Vorbereitung und zur Beruhigung: Ein Überblick von bereits gesprengten Gebäuden in Frankfurt.
Der AfE-Turm vor der Sprengung. Foto: Boris Roessler Bilder > Der AfE-Turm vor der Sprengung. Foto: Boris Roessler
Abreißen und neu bauen, das gehört in Frankfurt zum Tagesgeschäft. In der Regel sind es Abrissbagger, die Platz für Neues schaffen – Sprengstoff kommt in der dicht bebauten Stadt selten zum Einsatz. Fast immer wird dieses schnellere Abrissverfahren als zu gefährlich eingestuft. Doch wenn, dann hat es in den vergangenen zwanzig Jahren fast immer am Sonntag heftig geknallt.

Bilderstrecke Sprengungen in Frankfurt
Wenn in Frankfurt beim Abriss mal Sprengstoff zum Einsatz kommt, dann hat es in den vergangenen zwanzig Jahren fast immer am Sonntag heftig geknallt - so auch bei der Sprengung des AfE-Turms. Bevor dieser am 2. Februar in Schutt zerfällt. Eine kleine Auswahl Frankfurts gefallener Riesen:24. April 1994: Bis zu diesem Sonntagmorgen standen in der Friedrich-Ebert-Anlage zwei Bürotürme der Bundesbahn, der kleinere 45, der andere 75 Meter hoch. 100 Kilogramm Sprengstoff brachten sie zum Einsturz, etwa 4000 Neugierige schauten zu. Anstelle der beiden alten Hochhäuser stehen heute die Gebäude namens Castor und Pollux.20. August 1995: 37 Meter ragte der Kirchturm der Philippus-Gemeinde im Riederwald in die Höhe. Weil sich die Gemeinde die Sanierung des Bauwerks aus Stahlbeton, errichtet 1961, nicht leisten konnte, hatte sie den Turm sprengen lassen.


Der AFE-Turm wird abgerissen und macht Platz für den Kulturcampus, dessen Bebauungsplan gestern im Planungsauschuss diskutiert wurde. Zwar übernimmt das nicht der »Hammering Man« an der Messe, sondern es wird eine Sprengung vorbereitet. 	Foto: Christes
Sprengung des AfE-Hochhauses Geschichten aus dem Elfenbeinturm

Es sind nur noch ein paar Tage, dann ist der AfE-Turm Gechichte. Und wie das bei der Historie so ist, muss zurückgeblickt werden: Hier die Berichte von drei FNPlern und einem Blogger vom Studieren im Elfenbeinturm in den Achtzigern und Neunzigern.

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Der AfE-Turm der Goethe-Universität. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv
Sprengung in Bockenheim Alles über die AfE-Turm-Sprengung

Zweimal soll es knallen, dann ist der AfE-Turm Geschichte. Doch ganz so einfach ist es nicht. Die Vorbereitungen und die Sicherheitsvorkehrungen für eine solch riesige Sprengung sind enorm. Alles über das Ende des 116,5 Meter hohen Gebäudes.

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(Inga Janovic)
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