Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen

AfE-Turm: Turm-Sprengung: Zimmer mit Aussicht sind vergeben

Am Sonntag wird der AfE-Turm der Frankfurter Universität gesprengt. Es werden Massen von Zuschauern erwartet und die anliegenden Hotels haben die Chance erkannt. Alle Hotelzimmer mit Aussicht auf die Sprengung sind seit Donnerstag ausgebucht.
Am Sonntag wird der AfE-Turm der Frankfurter Universität gesprengt. Am Sonntag wird der AfE-Turm der Frankfurter Universität gesprengt.
Frankfurt.  Die Hotelzimmer mit Aussicht auf die Sprengung des Uni-Hochhauses am Sonntagmorgen in Frankfurt sind komplett ausgebucht. Das «Marriott»-Hotel hat 130 Zimmer mit Blick auf den schätzungsweise 130 Meter entfernten sogenannten AfE-Turm im Angebot, wie die Sprecherin des gehobenen Business Hotels, Ricarda Keseberg, am Donnerstag sagte. «Das Paket war innerhalb von fünf Tagen ausverkauft.»
 
Viele der Gäste stammten aus dem Rhein-Main-Gebiet, auch Journalisten hätten angefragt. Es hätten aber auch Privatleute von weiter her in eines der Zimmer von der 26. bis 44. Etage gebucht. Ein Zimmer für zwei Personen mit Frühstück und Erinnerungs-DVD war für 199 Euro zu haben.
 
Sprengmeister Eduard Reisch wird am Sonntag um 10.00 Uhr die Sprengung von der Straße aus zünden.

Bilderstrecke Die letzten Tage des AfE-Turms
Der 116 Meter hohe AfE-Turm der Frankfurter Universität soll am 2. Februar gesprengt werden. Nie zuvor ist bislang in Europa ein derart hohes Haus gesprengt worden. Wir blicken noch einmal zurück, als das Gebäude ausgeräumt wurde. Fotos: ChristesDer gesprühte Drache über den Hausplan zeigt, dass hier ein gewisses Maß an Freigeist herrschte.Das ist auch kein Wunder: Rund 40 Jahre lang beherbergte der 1972 errichtete Bau die gesellschaftswissenschaftlichen Fakultäten der Universität. Die Bezeichnung AfE hatte sich als Abkürzung für Abteilung für Erziehungswissenschaft eingebürgert. Die altertümlichen Bildschirme in dem Container haben wohl auch langes Leben hinter sich.


Der AfE-Turm. Promis nehmen Abschied: Er wird am Sonntag gesprengt. Foto: dpa.
Sprengung des AfE-Turms Promi-Rückblick auf den Uni-Turm

Am kommenden Sonntag soll der AFE-Turm gesprengt werden. Viele Studenten sind seitdem in seinen Aufzügen nach oben geruckelt. Auch einige Promis wurden als Studenten in dem Betonklotz geprägt.

clearing


Bilderstrecke Sprengungen in Frankfurt
Wenn in Frankfurt beim Abriss mal Sprengstoff zum Einsatz kommt, dann hat es in den vergangenen zwanzig Jahren fast immer am Sonntag heftig geknallt - so auch bei der Sprengung des AfE-Turms. Bevor dieser am 2. Februar in Schutt zerfällt. Eine kleine Auswahl Frankfurts gefallener Riesen:24. April 1994: Bis zu diesem Sonntagmorgen standen in der Friedrich-Ebert-Anlage zwei Bürotürme der Bundesbahn, der kleinere 45, der andere 75 Meter hoch. 100 Kilogramm Sprengstoff brachten sie zum Einsturz, etwa 4000 Neugierige schauten zu. Anstelle der beiden alten Hochhäuser stehen heute die Gebäude namens Castor und Pollux.20. August 1995: 37 Meter ragte der Kirchturm der Philippus-Gemeinde im Riederwald in die Höhe. Weil sich die Gemeinde die Sanierung des Bauwerks aus Stahlbeton, errichtet 1961, nicht leisten konnte, hatte sie den Turm sprengen lassen.


Der AFE-Turm wird abgerissen und macht Platz für den Kulturcampus, dessen Bebauungsplan gestern im Planungsauschuss diskutiert wurde. Zwar übernimmt das nicht der »Hammering Man« an der Messe, sondern es wird eine Sprengung vorbereitet. 	Foto: Christes
Sprengung des AfE-Hochhauses Geschichten aus dem Elfenbeinturm

Es sind nur noch ein paar Tage, dann ist der AfE-Turm Gechichte. Und wie das bei der Historie so ist, muss zurückgeblickt werden: Hier die Berichte von drei FNPlern und einem Blogger vom Studieren im Elfenbeinturm in den Achtzigern und Neunzigern.

clearing
Zur Startseite Mehr aus Sprengung des AfE-Turms

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2016 Frankfurter Neue Presse