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Fastnachtssitzung: „Daisy Ray“ rockt das Rosa Cloudchen

Travestiekünstlerin Daisy Ray sorgte für gute Stimmung. Foto: Heike Lyding Travestiekünstlerin Daisy Ray sorgte für gute Stimmung.
Frankfurt. 

Drei Stunden Tanz und Gesang, glamouröse Kostüme, ein Schuss Erotik und eine schier endlose Aneinanderreihung frivoler Sprüche: Bei der Rosa Cloudchen Sitzung im Narrenzelt auf dem Festplatz wurde den Gästen einiges geboten. Frech und charmant führte Moderatorin „Daisy Ray“ durch den Abend. Die vermeintliche Dame aus Halle an der Saale entpuppte sich im wahrsten Sinne des Wortes als „Mannsweib“, entführte die Zuschauer in eine Welt, in der die Verpackung verspricht, was der Inhalt nicht zu halten vermag. Divenhaft und doch stilbewusst warf sich die Frau mit der schrillen Stimme immer wieder in neue Outfits, allesamt knapp und paillettenbesetzt.

Bilderstrecke Stimmungsvolle Rosa Cloudchen Sitzung in Frankfurt
Unsere Bilderstrecke zeigt Hihghlights der Rosa Cloudchen Sitzung in Frankfurt am Montag, 13. Februar.Rosa Cloudchen Sitzung in Frankfurt am 13.02.2017.
Tante Gladice und Trude Trash.Rosa Cloudchen Sitzung in Frankfurt am 13.02.2017.
Frankfurt Garde.

Auch im Publikum: Unter kurzen Tüllröcken kamen am Montagabend haarige Beine zum Vorschein, Perlenkettchen zierten flache Dekolletés, blondes Haar fiel wallend über muskulöse Popeye-Schultern. Trans-, Homo- und sonstige -sexuelle hatten an den Biertischen keinen Platz mehr frei gelassen. „Besser schwul als gar nicht geil“, begrüßte sie die Moderatorin. Besonders willkommen aber war ihr der närrische Adel. Fünf Prinzenpärchen waren gekommen, darunter auch die Frankfurter Tollitäten Prinz Patrick I. und Prinzessin Angie I. Sie tanzten zum Partyhit „Das geht ab“ – und prompt riss es alle Zuschauer von ihren Stühlen.

Von der Frankfurter Garde schwangen 23 junge Damen und ein Bursche ihre 48 Beine. Auch die Gruppe Pink Tigers – Hessens einzige ausschließlich aus schwulen Männern bestehende Tanzformation – lieferte eine fulminante Show. Die Sachsenhäuser Fastnachtsgesellschaft und die „Wespen“ variierten die orientalisch-magische Welt des Musicals Aladdin und ließen nicht nur die Fetzen, sondern auch einen Teppich fliegen.

Die zahlreichen Tanzeinlagen unterbrechend, unterhielt das hessische Ehepaar Schwerdtfeger sein Publikum auf gewohnt hemmungslose und geschwätzige Art.

(jrd)
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