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Ahle Worscht für Angela Merkel

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (links) wurden in der hessischen Landesvertretung in Berlin von einer Apfelweinkönigin und einer Trachtengruppe begrüßt. Dort besuchten die beiden das Hessenfest. Bilder > Foto: Wolfgang Kumm (dpa) Bundeskanzlerin Angela Merkel und der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (links) wurden in der hessischen Landesvertretung in Berlin von einer Apfelweinkönigin und einer Trachtengruppe begrüßt. Dort besuchten die beiden das Hessenfest.

Berlin ist immer eine Reise wert. Das haben vor einigen Wochen Eintracht Frankfurt und ihre Fans bewiesen und einen guten Eindruck hinterlassen. Und auch beim Hessenfest in der hessischen Landesvertretung in Berlin ist dasselbe passiert.

Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel als Ehrengast hat Hessen am Mittwochabend sein traditionelles Landesfest in der Hauptstadt gefeiert. Ministerpräsident Volker Bouffier und Europaministerin Lucia Puttrich (alle CDU) begrüßten bei sommerlichen Temperaturen rund 2000 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unter den Gästen waren auch die ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten Hans Eichel (SPD) und Roland Koch (CDU) sowie Deutsche-Bank-Chef John Cryan .

Angela Merkel schaute sich die Spezialitäten aus Hessen ganz genau an, bevor sie sich zuzugreifen traute. Bild-Zoom Foto: Wolfgang Kumm (dpa)
Angela Merkel schaute sich die Spezialitäten aus Hessen ganz genau an, bevor sie sich zuzugreifen traute.

Neben vielen typisch hessischen Spezialitäten wie Grüner Soße und Ahle Wurscht gab es auch Leckereien aus Italien, da das Hessenfest im Zeichen der Partnerschaft mit der italienischen Region Emilia-Romagna stand.

„Angela Merkel hat in diesem Jahr nur kurz vorbeigeschaut“, sagt Frankfurts Starkoch Mirko Reeh. „Sie wollte auch keinen Handkäs’ mit Musik haben wie im vergangenen Jahr, sondern nahm lieber Ahle Wurst“, erzählt Reeh. Doch so ganz ohne Handkäs’ konnte der 40-Jährige die Bundeskanzlerin nicht davonkommen lassen. „Sie ist nun stolze Besitzerin meiner zwei Handkäs’-Bücher“, erzählt Reeh und fügt hinzu, dass er ihr natürlich eine Widmung in die Werke geschrieben hat.

Angela Merkel schaute sich die Spezialitäten aus Hessen ganz genau an, bevor sie sich zuzugreifen traute. Bild-Zoom Foto: Wolfgang Kumm (dpa)
Angela Merkel schaute sich die Spezialitäten aus Hessen ganz genau an, bevor sie sich zuzugreifen traute.

Das Hessenfest sei ein wichtiger Bestandteil in ihrem Terminkalender, sagte Merkel und betonte Hessens Position im Bund. Deutschland brauche starke Bundesländer. Hessen nutze das Landesfest in der Hauptstadt, um seine Stärken und Produkte zu präsentieren, erklärte Bouffier. Hessen feiere aber auch gerne. Das habe das Land zuletzt auch bei seinem Hessentag gezeigt.

„Es waren unglaublich viele Leute vor Ort. Sehr viele Vertreter aus der Politik, eben ein Who-Is-Who Hessens. Es war ein sehr erlesener Kreis“, findet der ehemalige FSV-Manager Bernd Reisig .

Nicht ausschließlich, aber auch für den Sportpresseball war Jörg Müller , der dieses Frankfurter Großereignis auf die Beine stellt, dort anwesend. „Ich bin ein echter Hesse und wir haben die Kampagne ,Hessen lebt Respekt’ hier in der Bundeshauptstadt präsentiert. Aus diesen beiden Gründen sind wir hergekommen.“

Das Hessenfest sei der geeignete Ort, um neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu festigen, schließlich „sind jede Menge interessante Leute hier“. Doch Müller hielt es nicht lange in der Bundeshauptstadt, sondern er jettete schnell in eine andere Hauptstadt, nämlich in die österreichische, also nach Wien. Auch dort waren sie in Sachen Sportpresseball unterwegs und trafen Elisabeth Gürtler-Mauthner. „Sie hat zehn Jahre lang den Wiener Opernball organisiert“, erzählt Jörg Müller. Vergangenes Jahr besuchte Elisabeth Gürtler-Mauthner auch den Ball in der Mainmetropole. Und Müller ist in Wien, weil sie ihn wiederum zur „Fête Imperiale“, dem Sommerball der Spanischen Hofreitschule, eingeladen hat.

„Mal sehen, ob wir etwas mitnehmen können, was wir auch beim Sportpresseball umsetzen können“, scherzt Jörg Müller.

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