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VIP-Bereich der Haupttribüne: Alle drückten fest die Daumen

Stadionchef Patrik Meyer, Bloggerin Julia Rawsome und Siggi Dietrich vom 1. FFC posieren beim Spiel gegen RB Leipzig.  Fotos (2): Bernd Kammerer Foto: Bernd Kammerer Stadionchef Patrik Meyer, Bloggerin Julia Rawsome und Siggi Dietrich vom 1. FFC posieren beim Spiel gegen RB Leipzig. Fotos (2): Bernd Kammerer

Die Adlerträger tun sich in der zweiten Halbzeit schwer gegen die Gäste aus Leipzig in der Commerzbank-Arena. Da braucht es Ideen auf dem Feld und Motivation von den Rängen. Und das tun die Fans auch. Sie feuern ihre Mannschaft an, in der Kurve und auf den teuren Plätzen im VIP-Bereich der Haupttribüne. Und das reicht schließlich nur für ein 1:1.

Von der Loge des Stadionbetreibers aus drückt Stadionchef Patrik Meyer die Elf von Trainer Adi Hütter die Daumen. Meyer hatte aber auch sonst Grund zu feiern. Schließlich feierte er in der vergangenen Woche sein 50. Wiegenfest. Und das gleich an drei Tagen. Zuletzt am Samstag vor dem vierten Bundesligaspieltag im Kreise seiner Liebsten. „Ich fühle mich unverändert gut, wie immer“, so der Jubilar. „Aber ich habe die Dimension eines runden Geburtstags vollkommen unterschätzt. Es haben sich so viele Leute gemeldet und mich beglückwünscht, damit hätte ich nie gerechnet“, so Patrik Meyer, der sogar eine Probe mit seinem Musikverein Harheim wegen des Geburtstags ausfallen ließ.

„Aber sie haben angerufen und mir übers Telefon ein Ständchen gebracht“, freut sich Meyer. Angst mache ihm die fünf vor der Null nicht. „Viele Bekannte, die schon älter als 50 sind, haben mir versichert, dass alles nur noch besser wird“, weiß Meyer.

Besser beim Golfspielen wird der ehemalige Eintracht-Chef Heribert Bruchhagen , der vor wenigen Wochen seinen 70. Geburtstag feierte (wir berichteten), wohl nicht mehr werden – das sagt er selbst über sich. Bruchhagen verfolgte die Partie, bei der 43 800 Zuschauer in der Weltmeisterschafts-Arena waren, mit dem Golf-Profi Alexander Cejka .

„Er ist ein großer Fan der Eintracht“, weiß Bruchhagen zu berichten. Und Cejka soll sogar das Eintracht-Emblem auf seiner Golftasche tragen. „Wir kennen uns schon seit mehr als zehn Jahren und sind befreundet. Und wir spielen gemeinsam Golf – aber das ist so, als ob ein Kreisliga-B-Spieler mit einem A-Nationalmannschaftsspieler trainieren würde“, gibt Heribert Bruchhagen zu bedenken.

Während der ehemalige Fußballfunktionär oft im Stadion ist, schaut Marie Nauheime r, Chefin der Primus-Linie, nicht so oft vorbei. „Aber ich mag die Eintracht sehr und sie gehört zu Frankfurt wie die Primus-Linie“, so Marie Nauheimer, die einst Nachbarin des ehemaligen Eintracht-Torhüters Lukáš Hrádecký war.

Zum ersten Mal überhaupt in ihrem Leben war die Frankfurter Bloggerin Julia Rawsome im Stadion. Aber leider brachte diese Premiere den Adlerträgern nicht wirklich Glück. Allerdings hatte Julia Rawsome ihren Spaß. „Sonst verfolge ich Spiele nur vom Fernseher aus. Aber diese Atmosphäre hier, bei der alle mitfiebern und mitgehen, hat mich richtig mitgerissen“, sagt die Bloggerin.

„Nach dieser Mega-Woche für die Eintracht mit dem super Spiel in Marseille sieht man, dass die Mannschaft auf einem sehr guten Weg ist“, findet Siegfried Dietrich , Chef des ersten Frankfurter Frauenfußballclubs (1. FFC Frankfurt). „Es macht richtig Spaß, der Eintracht zuzuschauen.“

(es)

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